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Rigontec GmbH wirbt in einem ersten Closing der Serie A-Finanzierungsrunde 9,45 Mio. Euro zur Entwicklung RNA-basierter Immuntherapeutika für die Behandlung von Krebs und Viruserkrankungen ein

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14.10.2014

Rigontec GmbH, ein privates biopharmazeutisches Unternehmen, das RNA-basierte Immuntherapeutika für die Behandlung von malignen Tumoren und Viruserkrankungen entwickelt, hat heute den Abschluss eines ersten Closings ihrer Serie A- Finanzierungsrunde in Höhe von 9,45 Millionen Euro mitgeteilt. Die Finanzierungsrunde wurde von Wellington Partners und dem Boehringer Ingelheim Venture Fund als Leadinvestoren angeführt; weitere Investoren sind die NRW.BANK und der High-Tech-Gründerfonds (HTGF). Bonn, 14. Oktober 2014 Rigontec entwickelt synthetische Liganden für einen neuen Rezeptor des angeborenen Immunsystems, „Retinoic Acid Inducible Gene I (RIG-I)“, der virale RNA erkennt. RNA-Motive, die RIG-I aktivieren, unterstützen die Abtötung der erkrankten Zellen und induzieren eine langanhaltende Immunantwort, die zur Heilung der Erkrankung führt und auch ein Wiederauftreten der Erkrankung verhindern kann. Rigontecs Hauptarzneimittelkandidat, ImOl100, ist ein proprietärer RIG-I-Aktivator und das erste Produkt seiner Medikamentenklasse. ImOl100 wird derzeit für die Behandlung von verschiedenen malignen Tumoren, u. a. für das Melanom und das Prostatakarzinom evaluiert. IMOl100 ist ein chemisch synthetisiertes Molekül, das den natürlichen RIG-I Liganden imitiert, dabei jedoch verbesserte Eigenschaften bezüglich Spezifität, Stabilität und Arzneimittelsicherheit aufweist. In verschiedenen präklinischen Modellen hat ImOl100 zur Rückbildung oder auch vollständigen Abheilung der Tumore geführt und dabei eine systemische Immunantwort induziert, die ein Neuanwachsen von Tumoren in Re-challenge-Experimenten verhindert hat. Rigontecs Technologie ermöglicht auch die Entwicklung von Pipeline-Kandidaten die mit RNA-Interferenz- oder inhibitorischen Aktivitäten ausgestattet sind. Rigontec hat damit die Möglichkeit, den Einsatz dieser bahnbrechenden, neuen Arzneimittelklasse auf weitere Bereiche in der Onkologie und auf Viruserkrankungen auszuweiten. Rigontec wurde im Januar 2014 aus dem Institut für klinische Chemie und klinische Pharmakologie der Universität Bonn ausgegründet. Die Mitgründer des Unternehmens, Prof. Gunther Hartmann und Prof. Veit Hornung, sind international führende Wissenschaftler auf dem Gebiet der Erkennung viraler Nukleinsäuren durch das angeborene Immunsystem und entdeckten 3pRNA als Liganden für RIG-I. Das Unternehmen kann die hervorragende Infrastruktur des Universitätsklinikums Bonn nutzen, darunter hochmoderne Einrichtungen für die präklinische Forschung und eine klinische Studieneinheit. Das Gründerteam des Unternehmens steht unter der Leitung von Dr. Annegret de Baey-Diepolder, einer erfahrenen Investorin, Beraterin und Managerin von Unternehmen im Biotechnologie Sektor, sowie Dr. Christine Schuberth-Wagner, die für die wissenschaftlichen Entwicklungen bei Rigontec verantwortlich ist. Prof. Hartmann und Prof. Hornung sind dem Unternehmen weiterhin als Berater eng verbunden. Prof. Hartmann wird die Gründer im Beirat vertreten. Mit dem Abschluss dieser Finanzierungsrunde werden Dr. Regina Hodits von Wellington Partners und Dr. Marcus Kostka vom Boehringer Ingelheim Venture Fund in den Beirat der Rigontec eintreten. Mitgründer Prof. Dr. Gunther Hartmann: „Wir freuen uns sehr, dass die in unserem Labor entwickelte RIG-I-Technologie jetzt nach acht Jahren ausgereift ist und in die klinische Entwicklung übergehen kann. Bei unseren RIG-I-Liganden handelt es sich um eine innovative Klasse von Wirkstoffen, die am molekularen Kern von Tumorzellen ansetzen. Die RIG-I-Aktivierung führt dazu, dass die Tumor-Mikroumgebung sich zu einem immunogenen Gewebe entwickelt, also im Grunde Tumorgewebe zu einem therapeutischen Tumorimpfstoff wird. Das ist ein wirksames therapeutisches Prinzip an sich und hat zudem das Potenzial, das molekulare Prinzip von Immun-Checkpoint-Inhibitoren synergistisch zu ergänzen.“ Dr. Annegret de Baey-Diepolder, Mitgründerin und Interim CEO von Rigontec: „Ich bin sehr erfreut, dass es uns gelungen ist, eine substantielle Finanzierung von einem Konsortium erfahrener Life Science Investoren erreicht zu haben, und damit eine effiziente klinische Entwicklung der Arzneimittelkandidaten durchführen zu können. Wir sind überzeugt, dass durch diese Technologie, die auf weltweit anerkannten wissenschaftlichen Arbeiten beruht, eine neue Generation von Immuntherapien zur Behandlung von Krebs und Viruserkrankungen entstehen kann.“ Dr. Regina Hodits, General Partner bei Wellington Partners, bemerkte: „Rigontecs Herangehensweise an die Immuntherapie bei Krebs unterscheidet sich grundlegend von bisherigen Ansätzen, denn sie basiert auf bahnbrechenden wissenschaftlichen Entwicklungen auf dem Zukunftsgebiet der Nukleinsäureerkennung. Dadurch entsteht eine solide Basis für die Entwicklung von Arzneimitteln, die sowohl kurzfristig wirken, als auch einen möglicherweise langfristigen Schutz bieten. Für Krebspatienten, und für Patienten mit chronischen Virusinfektionen könnte dies einen wesentlichen Unterschied machen. Wir sind sehr froh, dass wir Rigontec dabei unterstützen können, auf diesem spannenden Gebiet eine führende Position einzunehmen.“ Dr. Marcus Kostka, Director of the Boehringer Ingelheim Venture Fund, fügte hinzu: „Das Team bei Rigontec hat in der kurzen Zeitspanne seit der Unternehmensgründung großartige Fortschritte erzielt und damit eine solide Grundlage für die weitere Entwicklung ihres wichtigsten Wirkstoffkandidaten sowie weiterer auf der Rigontec-Technologie basierender Pipeline-Produkte gelegt. Wir freuen uns darauf, mit diesem Unternehmen zusammenzuarbeiten, wenn es das Potenzial dieser neuartigen Herangehensweise zum Wohle der Patienten ausschöpft.“ Kontakt: Rigontec GmbH Dr. Annegret de Baey-Diepolder Tel: +49-160-96904229 debaey@rigontec.de Citigate Dewe Rogerson Dr. Chris Gardner / Dr. Mark Swallow Tel: +44 (0) 207 638 9571 chris.gardner@citigatedr.co.uk Über Wellington Partners Wellington Partners ist eine der erfolgreichsten, in ganz Europa tätigen Kapitalbeteiligungsgesellschaften. Die Gesellschaft mit einem verwalteten Vermögen von gut 850 Millionen Euro und Standorten in London, München, Palo Alto und Zürich investiert in Unternehmen in ganz Europa, die über das Potenzial verfügen, weltweit führend auf den Gebieten der digitalen Medien, der Software, Ressourceneffizienz und der Life Sciences zu werden. Seit 1998 hat Wellington Partners in mehr als 100 europäische Unternehmen investiert, darunter die inzwischen börsennotierten Gesellschaften Actelion, Evolva, Genticel, Implanet, Noemalife, Oxford Immunotec, Supersonic Imagine, Wavelight (von Alcon übernommen) und XING sowie privat gehaltene Unternehmen wie AyoxxA, Grandis (von Novartis übernommen), immatics, invendo medical, MPM Medical, MTM Laboratories (von Roche übernommen), NEUWAY Pharma, Oxagen, Rigontec, Quanta, Sapiens, Sensimed, Symetis, Adconion, Alando (von eBay übernommen), Ciao (von Microsoft übernommen), Spotify, Hailo, Livebookings und Qype (von Yelp übernommen). www.wellington-partners.com Über Boehringer Ingelheim Venture Fund Boehringer Ingelheim Venture Fund wurde im März 2010 mit dem Ziel gegründet, in Biotechnologie- und neugegründete Unternehmen zu investieren und dadurch zu Innovationen in der Medizin beizutragen. Dabei orientieren wir uns allein daran, die Patientenversorgung durch innovative und wegweisende wissenschaftliche Forschungen zu verbessern. Unsere Investitionen sind darauf ausgerichtet, die gegenwärtig im Fokus von Boehringer Ingelheim stehenden Therapiegebiete auszuweiten und unser Anliegen durch die Erforschung neuer Behandlungsformen und -technologien deutlich zu machen. Diese Neuerungen gehen über unsere bisherigen Geschäftsfelder hinaus und dienen dem zukünftigen Patientennutzen. Boehringer Ingelheim Venture Fund verfügt über eine ursprüngliche Mittelbindung von 100 Millionen Euro. Wir investieren bevorzugt in junge Unternehmen, d. h. in Seed- und Serie-A-Runden. Neben der Kapitalinvestition wollen wir auch eine aktive Rolle in unseren Portfoliogesellschaften spielen und diesen mit unserer umfangreichen Erfahrung bei der Entdeckung von Wirkstoffen sowie in der Wissenschaft und bei der Unternehmensleitung einen bedeutenden Zusatznutzen bieten. Bislang hat Boehringer Ingelheim Venture Fund in 14 Unternehmen investiert und kann bereits auf einen erfolgreichen Exit zurückblicken, nämlich die Okairos AG. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.boehringer-ingelheim-venture.com Über die NRW.BANK Die NRW.BANK ist die Förderbank für Nordrhein-Westfalen. Sie unterstützt ihren Eigentümer, das Land NRW, bei dessen struktur- und wirtschaftspolitischen sowie sozialen und wohnungspolitischen Aufgaben. Die NRW.Bank bündelt die Förderprogramme des Landes, des Bundes und der Europäischen Union unter einem Dach und kombiniert sie mit eigenen Eigenkapital- und Fremdkapitalprodukten und Beratungsleistungen. Auf ihren drei Förderfeldern „Gründen & Wachsen“, „Wohnen & Leben“ sowie „Entwickeln & Schützen“ setzt die NRW.BANK das gesamte Spektrum kreditwirtschaftlicher Förderprodukte ein. Dabei arbeitet sie wettbewerbsneutral als Partner mit den Banken und Sparkassen zusammen. www.nrwbank.de/de/Landingpages/venture-capital.html Über den High-Tech Gründerfonds (HTGF) Der High-Tech Gründerfonds investiert Risikokapital in junge, chancenreiche Technologie-Unternehmen, die vielversprechende Forschungsergebnisse unternehmerisch umsetzen. Mit Hilfe der Seedfinanzierung sollen die Start-Ups das F&E-Vorhaben bis zur Bereitstellung eines Prototypen bzw. eines „Proof of Concept“ oder zur Markteinführung führen. Der Fonds beteiligt sich initial mit 500.000 Euro; insgesamt stehen bis zu zwei Millionen Euro pro Unternehmen zur Verfügung. Investoren der Public-Private-Partnership sind das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die KfW Bankengruppe sowie die 18 Wirtschaftsunternehmen ALTANA, BASF, Bayer, B. Braun, Robert Bosch, CEWE, Daimler, Deutsche Post DHL, Deutsche Telekom, Evonik, Lanxess, media + more venture Beteiligungs GmbH & Co. KG, METRO, Qiagen, RWE Innogy, SAP, Tengelmann und Carl Zeiss. Der High-Tech Gründerfonds verfügt insgesamt über ein Fondsvolumen von rund 576 Mio. EUR (272 Mio. EUR Fonds I und 304 Mio. EUR Fonds II). www.high-tech-gruenderfonds.de Kontakt: High-Tech Gründerfonds Management GmbH Dr. Christian Jung Schlegelstraße 2 53113 Bonn Tel.: +49 228 823001-00 Fax: +49 228 823000-50 c.jung@htgf.de www.high-tech-gruenderfonds.de

Science4Life macht Gründen leicht - Ab sofort startet der bundesweite Businessplan-Wettbewerb – Praxiserprobt und bewährt

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09.10.2014

Frankfurt am Main, 09. Oktober 2014. Für Naturwissenschaftler gibt es viele Möglichkeiten, sich beruflich zu verwirklichen. Wer mit dem Gedanken spielt, sich selbstständig zu machen, ist bei der Gründerinitiative Science4Life e.V. richtig. Science4Life unterstützt seit Jahren erfolgreich angehende Gründer aus den Life Sciences und der Chemie. Der Businessplan-Wettbewerb Science4Life Venture Cup bietet ideale Voraussetzungen für langfristigen Unternehmenserfolg. Im Rahmen der Veranstaltung „Innovationsmotor Chemie“ fiel heute an der Goethe-Universität-Frankfurt der offizielle Startschuss zum Wettbewerb. Sich selbst und die eigenen Ideen verwirklichen - das ist der Wunschtraum Vieler. Der Schritt, ein Unternehmen zu gründen, will jedoch gut geplant sein. Diesen Bedarf haben Sanofi und das Land Hessen schon 1998 erkannt. Über die Jahre hinweg hat sich die von ihnen ins Leben gerufene Gründerinitiative Science4Life als professionelle Anlaufstelle für Unternehmensgründer in den Bereichen Life Sciences und Chemie im deutschsprachigen Raum etabliert. Viele Gründungsinteressierte setzen seitdem auf die Kompetenz von Science4Life und ihrem umfangreichen Expertennetzwerk. Vielseitiges Fachwissen bekamen die Teilnehmer auch auf der Veranstaltung „Innovationsmotor Chemie“ vermittelt. Während es in dem Workshop um eine Orientierungstour durch die Gründerlandschaft Chemie mit ihren Besonderheiten, Anforderungen und Chancen ging, forderte Science4Life in der Abschlussrunde dazu auf, Geschäftsideen aus den Life Sciences und der Chemie in die Tat umzusetzen und am Businessplan-Wettbewerb teilzunehmen. „Von den Gründerteams, die seit 1998 erfolgreich am Wettbewerb teilgenommen haben, ist heute noch die Mehrzahl mit ihren Unternehmen am Markt. Das ist eine Bilanz, die für sich spricht“, sagte Dr. Karl-Heinz Baringhaus vom Gesundheitsunternehmen Sanofi anlässlich des Kick-offs. „Neue Entwicklungen in der Forschung und Innovationen in den Bereichen Chemie, Life Sciences und Biotechnologie sind für uns alle unerlässlich. Für Naturwissenschaftler ist die Selbstständigkeit gerade in diesem Zusammenhang durchaus eine interessante Option, die meiner Meinung nach noch viel öfter in Erwägung gezogen werden sollte.“ Der Venture Cup ist durch seine branchenspezifische Ausrichtung hierbei ein optimaler Ausgangspunkt und für Teilnehmer viel mehr als eine Prämierung der besten Start-ups. Dies machte auch Dr. Rainer Waldschmidt, Vorstand von Science4Life und Geschäftsführer der hessischen Wirtschaftsfördergesellschaft Hessen Trade & Invest, deutlich: „Hier geht es nicht darum, eine Idee einzureichen und dafür einen Händedruck oder eine Urkunde zu erhalten. Vielmehr profitieren alle Teilnehmer durch professionelles Feedback. Die Science4Life-Experten gehen auf individuelle Fragestellungen ein und helfen dabei, eventuelle Schwachstellen frühzeitig zu erkennen. Diese lösungsorientierte Vorgehensweise macht den Venture Cup einzigartig.“ Davon profitieren können ab sofort wieder Ideenträger aus den Bereichen Agrarwissenschaft, Biotechnologie, Chemie, Gesundheitswesen, Erneuerbare Energien, Materialwissenschaft, Medizintechnik, Nanotechnologie, Pharma und Umwelttechnologie. Der Wettbewerb startet mit der Ideenphase. Studenten, Absolventen oder Wissenschaftler, die ganz am Anfang ihrer Idee stehen, sind aufgerufen, auf maximal drei Seiten ihre Geschäftsidee darzustellen und bis zum 24. Oktober 2014 bei Science4Life einzureichen. Auf jede Einsendung gibt es konstruktives Feedback. Die 30 besten Teams werden zu einem Workshop eingeladen, bei dem sie ihre Ideen mit Experten des Science4Life-Netzwerks diskutieren können. Auch gilt es dort heraus zu finden, inwieweit tatsächlich Bereitschaft besteht, den Schritt ins Unternehmertum zu wagen. In der Konzeptphase haben die Teilnehmer bis zum 16. Januar 2015 Zeit, ihre Geschäftskonzepte auszuarbeiten. Die besten 20 Teams gewinnen einen Intensiv-Workshop in Berlin. Danach heißt es, den Businessplan zu finalisieren, der nicht nur eine Grundlage für die Ansprache von Investoren darstellt. Als Strategiepapier stellt er außerdem eine Orientierungshilfe dar, die über die Unternehmensgründung hinausreicht. Während der gesamten Wettbewerbsrunde bieten die kostenfreien Online-Seminare informativen Mehrwert zu wichtigen Themen der Existenzgründung. Besonders wertvoll ist auch der Zugang zu einem Netzwerk aus über 160 Unternehmen und Institutionen mit über 230 ehrenamtlich tätigen Experten. Last but not least gibt es insgesamt 66.000 Euro Preisgelder zu gewinnen – eine Starthilfe, die den Gründeralltag leichter macht. Der Einstieg in den Wettbewerb ist in jeder Phase möglich. Weitere Informationen zur Teilnahme am Science4Life Venture Cup gibt es unter: www.science4life.de. Termine der 17. Wettbewerbsrunde auf einen Blick: 24.10.2014 Einsendeschluss Ideenphase 16.01.2015 Einsendeschluss Konzeptphase 12.03.2015 Konzeptprämierung 08.05.2015 Einsendeschluss Businessplanphase 13.07.2015 Abschlussprämierung Kontakt: Geschäftsstelle des Science4Life e.V., Industriepark Höchst, Gebäude H 831, 65926 Frankfurt, Tel.: 069 / 30 55 50 50, Fax: 069 / 30 52 70 21, E-Mail: info@science4life.de  

Schwerpunkt Innovationen in der Schmerztherapie: BVMed, Earlybird und High-Tech Gründerfonds veröffentlichen „MedTech Radar 4"

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11.09.2014

Innovationen in der Schmerzforschung und der klinischen Schmerztherapie sind das Schwerpunktthema der vierten Ausgabe des „MedTech-Radar", eines gemeinsamen Medienservices vom Bundesverband Medizintechnologie (BVMed), Earlybird Venture Capital und des High-Tech Gründerfonds. An chronischen oder wiederkehrenden Schmerzen leiden allein in Deutschland etwa 12-15 Millionen Menschen. Die richtige Therapie und exakte Dosierung von Schmerzmitteln ist nach wie vor eine große Herausforderung für die behandelnden Ärzte. Das Fallsbeispiel der Dolosys GmbH greift ein innovatives Verfahren zur objektiven Quantifizierung von Schmerz auf. Weiteres Schwerpunktthema: Das Innovationsklima für Medizintechnik in Deutschland. Den aktuellen MedTech-Radar gibt es in Deutsch und Englisch. Berlin / Bonn, 11. September 2014 Länger andauernde oder chronische Schmerzen bedeuten für den Patienten eine erhebliche Einschränkung seiner Lebensqualität. Umso wichtiger sind die individuell abgestimmte Schmerztherapie und die richtige Dosierung von Schmerzmitteln. Bislang stellt dies die behandelnden Ärzte oftmals vor eine große Herausforderung. Die moderne Medizintechnik bietet eine Reihe unterschiedlicher Ansätze von Therapieverfahren zur Linderung von Schmerz, eine tatsächliche Einschätzung der optimalen Dosierung von Schmerzmitteln ist allerdings bisher noch nicht möglich. Gerade bei sedierten oder nicht mitteilungsfähigen Patienten wird dies zusätzlich erschwert. Eine Fallstudie zur Entwicklung und Produktion von Geräten zur objektiven und individualisierten Messung von Schmerzen und Schmerzausschaltung liefert die vierte MedTech-Radar-Ausgabe mit dem Unternehmen Dolosys GmbH aus Berlin. „Mit dem Schmerzmonitor werden Ärzte zukünftig ein objektives und spezifischeres Kriterium zur Abschätzung der Schmerzausschaltung an der Hand haben. Damit wird eine individualisierte und punktgenaue Schmerztherapie möglich“, beschreibt Geschäftsführer Priv.-Doz. Dr. med. Jan Baars den Schmerzmonitor der Dolosys. „Der Medtech Radar soll einen kontinuierlichen Einblick in neue Entwicklungen der Innovationswelt der Medizintechnik geben", so BVMed-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied Joachim M. Schmitt. „Wir wollen gemeinsam verdeutlichen, welche entscheidende Rolle die Innovationsförderung zum Wohle des Patienten in Deutschland spielt", beschreibt Dr. Michael Brandkamp, Geschäftsführer des High-Tech Gründerfonds, das Ziel. „Anhand von Praxisbeispielen soll der komplexe Weg eines Medizinproduktes von der Forschung bis zum Einsatz beim Patienten gezeigt werden", verdeutlicht Eearlybird-Partner Thom Rasche.

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Science4Life Abschlussprämierung, Das Team von AdaptX Systems mit Kaweh Mansoori und Dr. Jens Atzrodt, 300dpi, jpg, ©Science4Life
Science4Life Abschlussprämierung, Das Team von CeraSleeve mit Kaweh Mansoori und Dr. Jens Atzrodt, 300dpi, jpg, ©Science4Life
Science4Life Abschlussprämierung, Das Team von fiberior mit Kaweh Mansoori und Dr. Jens Atzrodt, 300dpi, jpg, ©Science4Life
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