Pressebeiträge

Science4Life in den Medien

17.11.2025

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Forschung trifft auf Technologie und Gründungsgeist: Science4Life prämiert die besten Start-ups

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Presseartikel

Energiewende & Digitalisierung im Fokus: Science4Life zeichnet Start-ups mit Zukunftsvisionen aus

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28.11.2022

Der Businessplan-Wettbewerb des Science4Life e.V. prämiert die besten Geschäftsideen unter 114 Einreichungen. Von MedTech und Pharma über Umwelttechnologie bis zu GreenTech: Die Start-ups liefern Antworten auf die dringendsten Herausforderungen der Gesellschaft. Ein Erdgasersatz für Chemie, das dünnste Endoskop der Welt und ein umweltfreundliches Energiespeichersystem für Windkraft – Science4Life hat die besten Geschäftsideen aus Life Sciences, Chemie und Energie prämiert. Die Start-ups widmen sich den aktuellen Fragen unserer Zeit: Von Energiewende über Digitalisierung bis zu Digital Health. Wie relevant und vielversprechend die Geschäftsideen sind, betonen auch die beiden geschäftsführenden Vorstände des Science4Life e.V.: „Die Qualität der Einreichungen ist in diesem Jahr wieder sehr hoch. Für mich ist das ein klares Zeichen für das enorme Potenzial der Innovationen und die Relevanz der Start-ups, die hinter diesen Ideen stehen”, sagt Dr. Jens Atzrodt, Director R&D Country Operations bei Sanofi in Deutschland. „Die Einreichungen der Ideenphase untermauern, wie stark die wissenschaftliche Gründerszene in Deutschland ist. Ich bin stolz, dass wir mit der Gründerinitiative Unternehmen unterstützen, die für eine wirtschaftlich und sozial bessere Zukunft so wichtig sind” ergänzt Dr. Rainer Waldschmidt, Geschäftsführer der hessischen Wirtschaftsfördergesellschaft Hessen Trade & Invest. Ab sofort beginnt die Konzeptphase und alle Start-ups können ihr Geschäftskonzept bis zum 13. Januar 2023 online unter www.science4life.de einreichen – auch wenn sie nicht an der Ideenphase teilgenommen haben. Neue Lösungen für Pharma, Wissenschaft & Forschung und die Chemieindustrie Das sind die Gewinner der Ideenphase des Science4Life Venture Cup: BioThrust entwickelt ein Membranmodul zur komplett blasenfreien Bioreaktorbegasung. Das ermöglicht eine deutlich günstigere und effizientere Herstellung von Arzneimitteln, Impfstoffen oder innovativen Produkten für die Gen- und Zelltherapie in Bioreaktoren. Das Start-up Cyclize arbeitet an einem Erdgasersatz für die Chemieindustrie. Mit dem plasmabasierten Verfahren können fossile Energieträger wie Erdgas oder Erdöl durch Kunststoffabfälle und Abgas-CO2 ersetzet werden. DeepEn entwickelt und vermarktet die dünnsten Endoskope der Welt. Durch minimalinvasive Bildgebung in empfindlichen Körperregionen eröffnet das Team neue Möglichkeiten für die Neurowissenschaften, medizinische Forschung und Pharmakologie. Mit dem Initialprodukt ESCApe gegen die bislang als unheilbar geltende Weinrebenerkrankung ESCA ermöglicht LigniLabs den Weinproduzenten mit einem biobasierten Pflanzenschutzpräparat erstmals bereits mit ESCA infizierte Pflanzen zu heilen oder sie präventiv zu schützen. RaidoGene entwickelt eine neuartige, patentgeschützte Bildgebungstechnologie, welche mittels Positronen-Emissions-Tomographie nicht-invasive Therapiekontrolle von Zell- und Gen-Therapien ermöglicht. Dadurch wird es dem behandelnden Arzt zukünftig durch einen kurzen PET-Scan ermöglicht, zu sehen, wie sich diese „lebenden Arzneimittel“ im Patienten verhalten und wie die Therapie verläuft. KI-basierte Software, umweltfreundlichere Energiespeicher und bessere Solarzellen Das sind die Gewinner der Ideenphase des Science4Life Energy Cup: HOPES entwickelt ein innovatives, umweltfreundliches Energiespeichersytem für Windkraftanlagen. Der Speicher besteht aus einer Kombination eines Pump- und eines Osmosespeichers und soll dazu beitragen, einerseits die Auslastung und den Betrieb von Windkraftanlagen zu optimieren und andererseits das Speicherproblem im Rahmen der Energiewende zu lösen. Der Speicher ist flexibel und skalierbar und so in Leistung und Kapazität an unterschiedliche Anwendungsszenarien anpassbar. PEROSOL entwickelt Solarzellen mit einem umfangreichen Leistungsversprechen: Sie bieten eine hohe Effizienz, sind leistungsvoll unter niedrigen Lichtbedingungen und anwendbar bei künstlichem Licht. Die Zellen zeichnen sich durch leichtes Gewicht und Biegsamkeit aus; Formgebung, Farbauswahl, Design & Ästhetik sind kundenspezifisch. ViMi Labs ist eine Unternehmenssoftware, die die fortschrittlichsten KI-Algorithmen einsetzt, um Wissenschaftler im Bereich der Energiematerialien zu unterstützen und den Weg von der Materialentdeckung zu ihrer Geräteintegration zu beschleunigen. Die fünf besten Teams der Ideenphase des Science4Life Venture Cup 2023: BioThrust aus Aachen Cyclize aus Stuttgart DeepEn aus Jena LigniLabs aus Wiesbaden RaidoGene aus München Die drei besten Teams der Ideenphase des Science4Life Energy Cup 2023: HOPES aus Darmstadt PEROSOL aus Stuttgart ViMi Labs aus Jülich

25 Jahre Start-up Förderung: Der Science4Life Businessplan-Wettbewerb startet in die Jubiläumsrunde

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25.08.2022

Der Science4Life Businessplan-Wettbewerb startet mit der Ideenphase in die 25. Wettbewerbsrunde. Auch zum Jubiläum werden High-Tech Start-ups aus Life Sciences, Chemie und Energie in allen Phasen der Gründung begleitet. Geschäftsideen können bis 21. Oktober 2022 online eingereicht werden. Am 1. September 2022 startet die neue Wettbewerbsrunde des Businessplan-Wettbewerbs von Science4Life mit der Ideenphase. Gründerteams aus Life Sciences und Chemie können ihre Idee beim Science4Life Venture Cup einreichen, Energie-Start-ups beim Science4Life Energy Cup. In der 25. Wettbewerbsrunde haben die teilnehmenden Teams Zugang zu Online-Seminaren, Events, Netzwerkkontakten und Branchenexperten aus mehr als 200 Unternehmen und die Chance auf insgesamt 85.000 Euro Preisgeld sowie individuelle Coachings im Rahmen der Science4Life-Academy. Teams können sich bereits jetzt unter www.science4life.de registrieren und ihre Ideenskizze online bis 21. Oktober 2022 einreichen. Jede Einreichung erhält eine ausführliche Bewertung durch Branchenexperten; die besten Teams werden auf dem Academy-Day einen Tag lang individuell gecoacht und arbeiten mit Experten die Stärken, Schwächen und Zukunft ihres Geschäftsmodells heraus. 1.400 Start-up-Gründungen: Eine erfolgreiche Public-Private-Partnership Bereits seit 1998 begleitet der Science4Life e.V. Gründerteams auf ihrem Weg von der Idee bis zum erfolgreichen Start-up. Die Bilanz zum 25. Jubiläum unterstreicht den Wert der Initiative: Aus über 8.500 Teilnehmenden wurden 1.400 Unternehmen erfolgreich gegründet. Das wurde nicht zuletzt durch die starke, langjährige Public-Private-Partnership zwischen dem Land Hessen und dem Gesundheitsunternehmen Sanofi ermöglicht. „Die Unterstützung angehender Unternehmerinnen und Unternehmer ist essenziell für einen Wirtschaftsstandort. Wir freuen uns, als Initiator und Sponsor von Science4Life schon seit 25 Jahren zur Förderung innovativer Ideen beizutragen”, sagt der Hessische Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir. Das bestätigt auch Prof. Dr. Jochen Maas, Geschäftsführer Forschung & Entwicklung bei Sanofi in Deutschland. „Wir sind besonders stolz darauf, die Entwicklung von Science4Life von Anfang an mitzugestalten. Es ist beeindruckend, wie viele erfolgreiche Unternehmen der Wettbewerb bisher hervorgebracht hat und wir freuen uns, innovative Start-ups in diesem Jahr erneut auf diesem Weg zu unterstützen.” Drei Wettbewerbsphasen für maßgeschneiderte Unterstützung Um sich den individuellen Fragen und Anforderungen von Start-ups in jeder Phase der Gründung bestmöglich zu widmen, ist der Businessplan-Wettbewerb in drei Phasen gegliedert: In der ersten Phase des Wettbewerbs, der Ideenphase, werden die Geschäftsidee und deren Marktpotenzial genau unter die Lupe genommen. Dadurch können Teams Chancen früh erkennen und ihre Strategie entsprechend anpassen. In der anschließenden Konzeptphase wird das Geschäftsmodell erarbeitet und gemeinsam mit Experten feinjustiert. In der letzten Phase planen Start-ups ihr konkretes das Go-to-Market im Detail, in Form eines Businessplans oder Read-Decks. Interessierte und Gründende können in jeder Phase einsteigen oder an allen Phasen teilnehmen.

Innovative Lösungen für eine bessere Zukunft: Science4Life prämiert die besten Start-ups

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19.07.2022

Neue Therapien gegen Krebs und nachhaltige Lösungen in Life Sciences, Chemie und Energie: Die Gewinner der Businessplanphase von Science4Life überzeugten mit Geschäftsmodellen, die die Herausforderungen der Zukunft adressieren. CatSper gewinnt beim Science4Life Venture Cup. Beim Science4Life Energy Cup gewinnt Reverion. Neue Lösungen im Healthcare-Bereich und innovative Konzepte zur Energiewende sind auch 2022 gefragt, um eine bessere Zukunftsperspektive zu realisieren. Science4Life, eine Initiative der Hessischen Landesregierung und des Gesundheitsunternehmens Sanofi, unterstützt mit dem Science4Life Venture Cup und dem Science4Life Energy Cup Start-ups, die an diesen Herausforderungen arbeiten. Unter 87 Einsendungen aus Life Sciences, Chemie und Energie wurden am 18. Juli die besten Gründerteams prämiert. Einen besonderen Fokus legten die Teams in diesem Jahr auf Nachhaltigkeit. Dr. Philipp Nimmermann, Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen ist die Förderung einer starken Gründerszene bewusst: „Die Transformation unseres auf fossilen Energien basierenden Wirtschaftsmodells in eine nachhaltige Ökonomie eröffnet enorme Chancen für neue Jobs und neuen Wohlstand. Die Gründerinnen und Gründer, die wir hier prämieren, beweisen das.“ Prof. Dr. Jochen Maas, Geschäftsführer Forschung und Entwicklung bei Sanofi in Deutschland, begleitet Science4Life schon seit Jahren: „Ich bin jedes Jahr erneut beeindruckt von der Professionalität der Gründerteams. Sie erkennen nicht nur aktuelle und zukünftige Trends und Herausforderungen, sondern arbeiten mit eindrucksvoller Agilität an deren Lösung.” Neue Krebstherapien und Nachhaltigkeit beim Science4Life Venture Cup Beim Science4Life Venture Cup gewinnt CatSper aus Münster. Das Team entwickelt einen neuen Labortest, der die männliche Fruchtbarkeitsstörung “Cat-Sper-Dysfunktion” erstmals medizinisch sichtbar machen kann und damit diagnostische Hinweise zur Früherkennung ermöglicht. Platz 2 geht an DNTOX aus Düsseldorf: Das Team bietet eine derzeit einzigartige, tierversuchsfreie Analyse von Chemikalien an – eine kostengünstigere Alternative zu ressourcenintensiven und ethisch umstrittenen Tierversuchen. FUSIX BIOTECH aus München möchte Patienten mit schwer zu therapierenden Krebserkrankungen sichere und effektive immuntherapeutische Therapieansätze mit Hilfe einer Plattform-Technologie bieten. HBOX Therapies aus Aachen entwickelt ein neues, effektives und flächendeckend anwendbares Medizinprodukt zur Behandlung von Kohlenmonoxidvergiftungen. Revoltech aus Darmstadt hat das Tierwohl im Fokus – mit dem weltweit ersten lederähnlichen Textil, das ohne Kunststoffe auskommt, vegan ist und aus Reststoffen des regionalen Hanfanbaus besteht. Polyethylenglykol (PEG) findet vielseitige Anwendung in der Behandlung chronischer Krankheiten oder als Bestandteil von Impfstoffen, führt jedoch in letzter Zeit vermehrt zu Allergien und Nebenwirkungen. Das Team von Advylop aus Mainz entwickelt eine PEG-Alternative, die Nebenwirkungen vermeidet und gleichzeitig die medizinischen und produktionstechnischen Vorteile bewahrt. Dymium aus München bietet die weltweit erste Methode zur rückstandsfreien Nierensteinentfernung mithilfe einer magnetischen Separationstechnologie. n-biotics aus Karlsruhe hat eine antibakterielle Oberflächentechnologie für Implantate aus den Bereichen Zahnmedizin, Frakturversorgung und Orthopädie entwickelt, die bakterielle Infektionen und die damit verbundenen Folgen für Betroffene deutlich reduziert. OPSYON Theraputics aus München entwickelt eine einzigartige, effiziente und tumorspezifische Immuntherapie mit reduzierten Nebenwirkungen und bietet Krebspatienten eine langfristige und bessere Überlebensperspektive. Das Produkt von Shards aus Sassenberg sind nachhaltige Fliesen aus Bauschutt – so wandelt das Team Abfallstoffe in ein wertiges und umweltfreundliches Produkt um. Bereit für die Energiewende: Die Gewinner des Science4Life Energy Cup Beim Science4Life Energy Cup überzeugte das Team von Reverion aus München und sicherte sich Platz 1. Das Team nutzt Biogas, um die unstete Stromversorgung aus Wind- und Sonnenenergie mit einem CO2-neutralen Verfahren auszugleichen. PV2+ aus Freiburg entwickelt ein patentiertes, kostengünstiges und umweltfreundliches Galvanisierungsverfahren zum Ersatz von Silber durch Kupfer in Solarzellenkontakten – das soll die Solarbranche weiter stärken und zur Erreichung der Klimaziele beitragen und sicherte dem Team Platz 2. Auf Platz 3 setzte sich plugX aus Fulda durch: Das Team rüstet Stromanschlüsse mit wenig Aufwand zu Ladesäulen für E-Bikes, E-Scooter und E-Autos um. Die Gewinner der Businessphase des Science4Life Venture Cup 2022: 1.Platz, dotiert mit 25.000 Euro, geht an CatSper aus Münster 2. Platz, dotiert mit 10.000 Euro, geht an DNTOX GmbH aus Düsseldorf 3. Platz, dotiert mit 5.000 Euro, geht an FUSIX BIOTECH GmbH aus München 4. Platz, dotiert mit 2.500 Euro, geht an HBOX Therapies GmbH aus Aachen 4. Platz, dotiert mit 2.500 Euro, geht an Revoltech GmbH aus Darmstadt Die Plätze 6 bis 10, dotiert mit jeweils 1.000 Euro, in alphabetischer Reihenfolge: Advylop aus Mainz Dymium aus München n-biotics aus Karlsruhe OPSYON Therapeutics GmbH aus München Shards aus Sassenberg Die Gewinner der Businessplanphase des Science4Life Energy Cup 2022: Platz, dotiert mit 10.000 Euro, geht an Reverion aus München Platz, dotiert mit 5.000 Euro, geht an PV2+ aus Freiburg Platz, dotiert mit 2.500 Euro, geht an plugX aus Fulda

Teams in der Presse

Leica bringt Uhrenarmband aus LOVR™ von revoltech auf den Markt

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18.11.2025

Darmstadt – Leica bietet ab sofort ein neues Armband für mechanische Uhren an, gefertigt aus LOVR™ – dem zirkulären Material des Darmstädter Materialunternehmens revoltech. Das Armband ist Teil des offiziellen Zubehörsortiments von Leica und über leica-camera.com erhältlich. LOVR™ besteht aus Hanfresten und pflanzenbasierten Additiven. Es ist frei von Kunststoffen, enthält kein PU und kein PVC. Das Armband wurde speziell für mechanische Uhren von Leica entwickelt und in Hessen produziert – dort, wo auch beide Unternehmen ihren Sitz haben. „Für uns ist das ein besonderer Moment“, sagt Lucas Fuhrmann, Mitgründer und CEO von revoltech. „Leica steht für zeitloses Design und Präzision. Dass unser Material in einem ihrer Produkte eingesetzt wird, zeigt: Neue Materialien sind bereit für Anwendungen, bei denen Qualität und Langlebigkeit zählen.“ Die Zusammenarbeit steht exemplarisch für einen Wandel im Produktdesign: hin zu zirkulären Materialstrategien, die auf Leistung, Herkunftstransparenz und Rückführung in den Kreislauf setzen. Über LOVR™ LOVR™ ist ein pflanzenbasiertes Material aus europäischen Hanfresten und bio-basierten Additiven. Es ist frei von Kunststoffen und auf Zirkularität ausgelegt. Dank einlagiger Struktur ist es recycelbar. LOVR™ ist skalierbar, robust und für Anwendungen in Mode, Interior, Mobilität und Accessoires entwickelt. Über revoltech revoltech entwickelt zirkuläre Materialinnovationen für Branchen wie Mode, Schuhe, Automobil und Interieur. Das Unternehmen wurde 2021 in Darmstadt gegründet und hat mit LOVR™ und MATTR™ zwei pflanzenbasierte Materiallösungen auf den Markt gebracht. www.revoltech.com

BioSpring und metabion gehen Partnerschaft ein

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18.11.2025

Die hessische BioSpring GmbH und die bayerische metabion GmbH gehen eine strategische Partnerschaft ein. Diese soll ihre Expertise im Bereich Entwicklung und Herstellung von Oligonukleotiden für Diagnostik oder Therapie bündeln. Mehr dazu.

Forschung trifft auf Technologie und Gründungsgeist: Science4Life prämiert die besten Start-ups

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17.11.2025

Der Science4Life Startup-Wettbewerb verzeichnet eine erfolgreiche Ideenphase. Unter 124 Einreichungen wurden die besten Geschäftsideen aus Life Sciences, Chemie und Energie prämiert. Besonders eindrucksvoll: Die Teams nutzen modernste Technologien wie Deep Learning und liefern neben innovativen Health-Lösungen auch wichtige Ansätze für Quantentechnologie. In der aktuellen 28. Wettbewerbsrunde hat die Gründerinitiative Science4Life die besten Geschäftsideen aus Life Sciences, Chemie und Energie ausgezeichnet. 124 Start-ups aus den Branchen reichten ihre dreiseitige Ideenskizze online ein. Lösungen aus MedTech, Pharma und Digital Health, sowie Energienutzung und -speicherung sind stark vertreten – dabei kommen vermehrt Machine- und Deep-Learning-Ansätze in den konkreten Einsatz. Aber auch den Anforderungen neuester Innovationen wie Quantentechnologie tragen die Ideen Rechnung. „Die Innovationskraft der diesjährigen Teilnehmer zeigt eindrucksvoll, wie stark sich Forschung und Unternehmertum in Deutschland ergänzen. Die Verbindung von Pioniergeist mit digitalen Technologien und künstlicher Intelligenz eröffnet völlig neue Wege für Prävention, Diagnose und Therapie. Das trägt zu einer zukunftsorientierten und patientenzentrierten Gesundheitsversorgung bei“, sagt Dr. Jens Atzrodt, Head of R&D Risk, Compliance & Sustainability Management bei Sanofi in Deutschland. Dr. Rainer Waldschmidt, Geschäftsführer HA Hessen Agentur GmbH und Hessen Trade & Invest GmbH ergänzt: „Die eingereichten Ideen zeigen, warum Start-ups ein so wichtiger Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit und Innovationsstärke unseres Wirtschaftsstandorts sind: Sie besitzen ein außerordentliches Gespür dafür, Herausforderungen zu erkennen und unter Einsatz neuester Technologien und starker Forschung greifbare Lösungen zu entwickeln.“ Quantentechnologie und Deep Learning – die Gewinner des Science4Life Venture Cup Das sind die besten fünf Teams aus Life Sciences und Chemie: AngioDiagnostics aus Gießen arbeitet an der Früherkennung von krankhaften Erweiterungen der Aorta mittels verschlüsselter Machine Learning-Algorithmen. Diese basieren auf sogenannten Photoplethysmographie-Signalen – also Signalen, die mit optischen Verfahren aufgenommen werden. Das ermöglicht zum ersten Mal ein niederschwelliges und großflächiges Screening, sogar beim Hausarzt, alles mit höchster Datensicherheit. Der Blut- und Speicheltest von BioExoTec aus München erkennt Krebs bereits in Stadium I, wenn 90 Prozent aller Fälle noch komplett heilbar sind. Ein derartiger Test existiert bislang nicht. Er basiert auf den Forschungsarbeiten von Prof. Dr. Theodoraki seit 2016. MEDIRION aus Duisburg nutzt Sensorsysteme und Deep Learning-Methoden zur Erkennung von Rheuma. Das Ziel: Die Wartezeit von Rheumapatienten von aktuell 9 Monaten auf unter 2 Monate zu reduzieren und somit die Behandlung der Patienten vor Chronifizierung der Krankheit zu ermöglichen. MucNova aus Mainz entwickelt Brustkrebstherapien, die gezielt das Tumorprotein MUC1 adressieren – eine zentrale, bislang unzureichend genutzte Zielstruktur in der Onkologie. Mit innovativen molekularen Ansätzen will MucNova präzisere, wirksamere und besser verträgliche Behandlungen ermöglichen. Supraleitende Quantentechnologien benötigen Betriebstemperaturen unter -273,13°C. Zur Kühlung wird die seltene fossile Ressource Helium-3 benutzt – ein Nebenprodukt der Atomwaffenproduktion. Dadurch entstehen hohe Preissprünge und eine geopolitische Abhängigkeit der EU. Als nachhaltige Lösung bietet Solidcryo aus Augsburg patentierte magnetische Kühlung an, welche als einzige Alternative die relevanten Temperaturen erreicht. KI in der Fertigung – Gewinner des Science4Life Energy Award Mit dem Science4Life Energy Award würdigt Science4Life die beste Geschäftsidee aus der Energie-Branche. Hier überzeugte autonomIQ aus Darmstadt. In der Metallverarbeitung gehen enorme Mengen an Energie und Material durch ineffiziente CAM-Programmierung verloren. autonomIQ automatisiert diesen Prozess mithilfe von KI und erzeugt optimierte Werkzeugwege, die Bearbeitungszeiten, Energieverbrauch und Materialausschuss deutlich reduzieren. So hilft das Team Fertigungsbetrieben, ihre Produktion nachhaltiger und wirtschaftlicher zu gestalten. Im Gegensatz zu bisherigen Lösungen lernt die autonomIQ-Software kontinuierlich aus realen Fertigungsdaten und verbessert sich selbst. Dadurch entsteht eine intelligente, ressourceneffiziente Fertigungsplanung, die Energieeinsparung und Produktivität erstmals vereint. Die fünf besten Teams der Ideenphase des Science4Life Venture Cup 2026: AngioDiagnostics (Gießen) BioExoTec (München) MEDIRION (Duisburg) MucNova (Mainz) Solidcryo (Augsburg) Das Gewinnerteam des Science4Life Energy Award 2026: autonomIQ (Darmstadt) Jetzt für die Konzeptphase anmelden Ab sofort startet die zweite Phase des Startup-Wettbewerbs: Bis zum 12.01.2026 können Gründer aus Life Sciences, Chemie und Energie ihr Read-Deck online auf www.science4life.de einreichen und sich für die Konzeptphase bewerben.

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Science4Life Abschlussprämierung, Das Team von AdaptX Systems mit Kaweh Mansoori und Dr. Jens Atzrodt, 300dpi, jpg, ©Science4Life
Science4Life Abschlussprämierung, Das Team von CeraSleeve mit Kaweh Mansoori und Dr. Jens Atzrodt, 300dpi, jpg, ©Science4Life
Science4Life Abschlussprämierung, Das Team von fiberior mit Kaweh Mansoori und Dr. Jens Atzrodt, 300dpi, jpg, ©Science4Life
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