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02.09.2024

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Die Ideenphase von Science4Life

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Science4Life-Expertentalk – Das müssen Gründer rund um das Thema Patente wissen

13.02.2018

Um das eigene Hab und Gut zu schützen, schließt man die besten Versicherungen ab – doch viele vergessen dabei, auf die eigene Idee aufzupassen: Das Patent, ein Verbotsrecht, mit dem ihr eure Erfindung vor Nachahmungen Dritter schützen könnt. Erfinder kann im Grunde jeder sein und ist auch als Gemeinschaftswerk im Team möglich. Nun stellt sich aber die Frage, welche Ideen patentiert werden können – vom chemischen Stoff bis hin zu einem besonderen Herstellungsverfahren, sollte es sich lediglich um eine Erfindung aus dem technischen Bereich handeln. Ausschließlich eine Lizenzvergabe lässt die Verwendung eurer Erfindung zu. Doch der Prozess von der Idee bis hin zum Patent ist lang und hält so manche Fehlerquellen für Gründer bereit. Was es bei Patenten besonders als Gründer zu beachten gibt – das weiß der Science4Life-Experte und Patentanwalt Dr. Georg J. Hoppe. Im Interview verrät er seine Tipps rund um das Thema Patente:   Herr Hoppe, gibt es den richtigen Zeitpunkt, um ein Patent anzumelden? Möglichst früh, denn wenn zwei unabhängig voneinander dieselbe Idee haben, bekommt derjenige das Patent, der die Patentanmeldung zuerst beim Patentamt eingereicht hat. Deshalb ist ein früher Anmeldetag zwar sehr wichtig, aber auch nicht einzig und allein ausschlaggebend: Damit einer Anmeldung ein bestimmter Anmeldetag zukommt, müssen verschiedene Voraussetzungen erfüllt sein. Die Erfindung muss beispielsweise so beschrieben sein, dass sie für einen Fachmann ausführbar ist. Wenn man also bislang nur eine Idee für eine neue Erfindung hat und sich noch gar nicht im Klaren darüber ist, wie die Erfindung praktisch umgesetzt bzw. ausgeführt wird, kann man zwar eine Patentanmeldung einreichen, aber es kann sein, dass einem der Anmeldetag später gar nicht zuerkannt wird. In der Praxis ist das manchmal nicht leicht zu entscheiden, ob diese Voraussetzung bereits erfüllt ist. Ähnliches gilt auch hinsichtlich der Breite der Patentansprüche, mit denen man den gewünschten Schutzumfang selber definieren kann. Wenn man einen sehr breiten Schutzumfang anstrebt, sollte man in der Patentanmeldung mehrere praktische Beispiele für die Erfindung angeben, um diesen großen Schutzumfang rechtfertigen zu können.   Wie sollten dann Gründer konkret vorgehen? In solchen Fällen ist es manchmal sinnvoll, nach einer frühen ersten Anmeldung eine zweite Patentanmeldung einzureichen, wenn man in der Entwicklung einen Schritt weiter ist und konkrete Angaben zur Ausführung der Erfindung machen kann. Wenn beispielsweise für einen in der ersten Patentanmeldung beschriebenen chemischen Stoff ein weiteres Syntheseverfahren gefunden wird, kann man dieses Syntheseverfahren in die zweite Patentanmeldung neu aufnehmen.   Müssen Gründer aus den Bereichen Life Sciences, Chemie und Energie speziell beim Thema Patent etwas beachten? Gründer aus den genannte Bereichen haben oftmals eine große Konkurrenz. Die Forschung und Entwicklung sollte daher möglichst früh im Hinblick auf Patentanmeldungen abgestimmt werden, damit keine wertvolle Zeit verloren geht. Gleichzeitig ist zu beachten, dass Unternehmer der Gefahr von Patentverletzungen gegenüberstehen. Daher sollte man möglichst früh auch die Patentanmeldungen und Patente der Konkurrenz beobachten und analysieren, um zu verhindern, dass man womöglich zum Patentverletzer wird. Je früher sich die Gründerteams über die Schutzrechte der Wettbewerber informieren, desto eher kann man eine geeignete Umgehungsstrategie entwickeln, wie beispielsweise alternative technische Lösungen, Lizenzverhandlungen oder ähnliches.   Wie lange ist die Idee durch ein Patent konkret geschützt? Ein Patent läuft maximal 20 Jahre – gerechnet ab dem Anmeldetag. In den meisten Fällen wird ein Patent allerdings nicht so lange aufrechterhalten. Das richtet sich nach der wirtschaftlichen Werthaltigkeit des Patents. Bei den heutigen Produktzyklen sind 20 Jahre eine sehr lange Zeit. Gleichzeitig muss man beachten, dass schon allein für das Prüfungsverfahren, also bis ein Patent überhaupt erteilt wird, mehrere Jahre ins Land gehen können. Ab der Veröffentlichung einer Patentanmeldung bis zur Patenterteilung hat der Patentanmelder zum Beispiel noch keinen Anspruch auf Schadenersatz oder auf Unterlassung der patentverletzenden Handlung, sondern kann nur eine angemessene Entschädigung verlangen. Daher ist es für Gründer, die ihre Kerntechnologie zum Patent anmelden, häufig wichtig, das Anmeldeverfahren schnell voranzutreiben. Dies ist häufig auch im Hinblick auf eingesetztes Risikokapital bzw. weitere Finanzierungsrunden von großer Bedeutung.   Auf was sollen Gründer bei einem Business-Wettbewerb zum Thema Patente besonders achten? Wichtig ist natürlich, dass ein Gründer Erfindungen geheim hält. Beim Science4Life Wettbewerb muss beispielsweise jeder Berater oder Juror eine Verschwiegenheitserklärung abgeben. Aber auch im Umgang mit möglichen Investoren, Kooperationspartnern, Kunden oder ähnlichem ist in jedem Fall Vorsicht geboten. Hier sollten Geheimhaltungsvereinbarungen vor dem Austausch von relevanten Informationen abgeschlossen werden. Und auch nach der Einreichung einer Patentanmeldung kann es in bestimmten Konstellationen ungünstig sein, eine Erfindung zu publizieren. Das sollte im Zweifelsfall vorab mit einem Patentanwalt besprochen werden.   Zum Schluss: Ihre drei Tipps zum Thema Patentanmeldungen für Gründer.  1.Setzt euch möglichst früh mit dem Thema Patente auseinander. Bestimmt in eurem Gründerteam jemanden, der sich mit diesem Thema dauerhaft auseinandersetzt. 2.Macht regelmäßig Patentrecherchen. So lernt Ihr etwas über eure Wettbewerber und gleichzeitig über die für euch relevanten Märkte. Entsprechende Recherchen kann man über die öffentlich zugänglichen Datenbanken durchführen, zum Beispiel unter https://depatisnet.dpma.de/DepatisNet/depatisnet?window=1&space=menu&content=index&action=recherche 3.Gründer haben nicht die gleichen Bedürfnisse wie etablierte mittelständische Unternehmen oder große Konzerne. Versucht einen Patentanwalt zu finden, bei dem ihr das Gefühl habt, dass er speziell auf eure Bedürfnisse als Gründer eingehen kann und die Zeit hat, Dinge mit euch zu diskutieren.

Der POWER ON-Workshop: Unterstützung für Businesspläne im Energie-Sektor

07.02.2018

Die Gründerinitiative Science4Life bietet neben ihrem jährlichen Businessplan-Wettbewerb mit Webinaren und Workshops viele zusätzliche Möglichkeiten zur kostenlosen Weiterbildung für junge Gründerteams. Der Tagesworkshop POWER ON wird gemeinsam mit dem Bronze-Förderer InnoEnergy veranstaltet und ist speziell auf die Bedürfnisse von Unternehmensgründern aus dem Bereich Energie zugeschnitten. Die Experten gehen auf aktuelle Trends der Energiewelt ein, berichten über ihre eigenen Erfahrungen und geben individuelles Feedback zu den Businessplänen der Teilnehmer. Der Workshop ist ebenfalls eine gute Möglichkeit, sich für die Businessplanphase des Science4Life Venture Cup vorzubereiten. Datum:           Dienstag, 20. März 2018 Uhrzeit:          9-21 Uhr (inkl. get-together) Ort:                 „Tollhaus“ Alter Schlachthof 35, 76131 Karlsruhe Die Teilnahme ist kostenlos, die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Zur Bewerbung für den POWER ON-Workshop einfach eine formlose E-Mail bis spätestens 23. Februar 2018 an info@science4life.de schicken. Die E-Mail sollte die Kontaktdaten und ein Kurzprofil der Idee bzw. Start-ups enthalten. Betreff: Bewerbung für den POWER ON-Workshop. Was erwartet Sie?  Profunde Informationen zu Praxisanforderungen Experten aus dem Energie-Sektor beschreiben aktuelle Praxis-Anforderungen und Trends in der Energiewelt Authentische Cases Erfolgreiche Gründer berichten authentisch über Tops und Flops in ihren Gründungen Kreativtechniken Im Kreativ-Teil lernen Sie alternative Blickwinkel und Sichtweisen zur Modellierung von Geschäftsmodellen kennen Ausarbeitung Ihres Businessplans Mit Ihrem Team beschäftigen sich die Experten individuell mit Ihrem bisherigen Businessplan und beantworten Ihre Fragen Individuelle Expertengespräche Sie kommen mit Experten der Energie-Branche ins Gespräch und diskutieren mit Gleichgesinnten neue Energietechnologien und Entwicklungen in der Gründerszene.   Hintergrund: InnoEnergy: Innovationen gehören zu den wichtigsten Bausteinen einer erfolgreichen Energiewirtschaft und der globalen Energiewende. InnoEnergy unterstützt und finanziert mit seinem europäischen Netzwerk engagierte Teams und innovative Vorhaben zum nachhaltigen Umgang mit Energie. www.innoenergy.com Science4Life Venture Cup: Die Gründerinitiative Science4Life, verleiht zusammen mit der Viessmann Group und dem Land Hessen, den Spezialpreis Energie im Rahmen des jährlichen Businessplan-Wettbewerbs. Er geht an herausragende Innovationen aus dem Bereich Energie. Die Teilnehmer profitieren, neben Geldpreisen, von der Teilnahme an exzellenten Workshops in der jeweiligen Wettbewerbsphase. Alle Science4Life Workshops beinhalten ein individuelles Coaching durch Experten aus dem Bereich Energie, bei dem der Fokus auf einer intensiven Diskussion des Geschäftsmodells und der Unternehmensstrategie liegt. www.science4life.de

Executive Summary – Das Bewerbungsschreiben eures Start-ups

30.01.2018

Die Executive Summary ist die Bewerbung für euer Start-up. Diese kurze Zusammenfassung eurer Idee dient potenziellen Investoren als erste Vorauswahl eines möglichen Investments. Damit euch das gelingt, gibt es von uns eine Checkliste: Durchschnittlich 15 Minuten nimmt sich ein potenzieller Investor Zeit für seine Beurteilung. Das ist nicht viel, wenn man bedenkt, wie tragend diese Entscheidung für die Zukunft eines Start-ups sein kann. Eine interessante Gestaltung der Executive Summary ist deshalb unerlässlich. Auf zwei Seiten solltet ihr anhand von kurzen Sätzen und einer logischen sowie verständlichen Struktur die wichtigsten Informationen zu eurem Unternehmen präsentieren. Um von eurem Erfolgspotenzial überzeugen zu können, sind vor allem der Kundennutzen, der Markt, die Gewinnpotenziale, als auch das angestrebte Finanzierungskonzept entscheidend. Formuliert eure Executive Summary erst nach der Ausarbeitung eures Businessplanes. Denn alle wichtigen Aspekte im Businessplan sollten auch in der Executive Summary genannt werden. Ein Tipp von uns: Nutzt ein gesondertes Kapitel, um auf eure Risiken und deren Behebung gezielt eingehen zu können. Checkliste Executive Summary Gründungsdatum, Unternehmenszweck und Entwicklungsstadium Beschreibung des Produktes, der Dienstleitung, des Kundennutzens Realisierte Entwicklungsschritte und erste Erfolge Die wichtigsten Unternehmensziele (Meilensteine) und Schritte zu deren Realisierung Entwicklungsstand des Produkts und zukünftige Potenziale Ergebnisse der Marktanalyse (Größe, Wachstum, Kundensegmente), Marktprognose, Markttrends Wettbewerber, Wettbewerbsvorteile und Alleinstellungsmerkmale (USP) Absatzstrategie, Markt- und Kundenzugang Zusammensetzung des Teams und Kompetenzen der Schlüsselpersonen Höhe des Kapitalbedarfs und der Kapitalverwendung sowie Existenzstrategie Geplante Umsatz- und Ertragsentwicklung, Investitionen, Personalbestand, Eigenkapitalrentabilität Benötigter Kapitalbedarf: kurz-, mittel- und langfristig Die Checkliste als PDF findet ihr hier

Alumni News des Monats

25.01.2018

Seit 1998 unterstützt Science4Life Gründer in den Bereichen Life Sciences, Chemie und Energie. Mehr als 5800 Teilnehmer und über 850 gegründete Unternehmen sind bisher dabei entstanden. In unseren Alumni News des Monats stellen wir einige Neuigkeiten unserer ehemaligen Teilnehmer vor. AYOXXA AYOXXA gibt nun die Markteinführung ihres LUNARIS™ Human 11-Plex Ophthalmology Kits bekannt. Sie erschaffen so die Möglichkeit einer Analyse von Proteinen aus sehr geringen Mengen an Augenflüssigkeit. Dadurch können nun neuartige und innovative Therapien erschaffen werden, die es Ärzten erlaubt, die besten Behandlungsmöglichkeiten für ihre Patienten zu wählen. Wir freuen uns über eure Markteinführung! http://www.ayoxxa.com Node.energy Der High-Tech Gründerfonds (HTGF) und 5 Business Angels investieren zusammen knapp 1 Mio. Euro in die node.energy GmbH. Das Unternehmen entwickelt eine Software zur Optimierung von Energiekosten für Unternehmen mit eigener Stromerzeugung. Das frische Kapital soll zur Weiterentwicklung der Software und zur Finanzierung des Marktstarts in Deutschland genutzt werden. Herzlichen Glückwunsch für diese tollen News! https://node.energy GeneQuine Das Kniearthrose-Entwicklungsprogramm des Hamburger Gentherapiespezialisten GeneQuine Biotherapeutics wurde von Flexion Therapeutics für bis zu 64 Millionen Dollar übernommen. Das Entwicklungsprogramm hat das Potenzial für eine nachhaltige Schmerzlinderung und eine krankheitsmodifizierende Wirkung in der Arthrosetherapie und soll, vorbehaltlich positiver präklinischer Ergebnisse, 2019 in die Klinik gebracht werden. Wir gratulieren unseren Alumni von 2011! http://www.genequine.com/de JeNaCell GmbH Ministerpräsident Bodo Ramelow hat sich vom hervorragenden Wachstum der JeNaCell GmbH überzeugt. Das von den beiden Gründerinnen Dr. Nadine Heßler und Dr. Dana Kralisch aus der Friedrich-Schiller-Universität Jena ausgegründete Unternehmen entwickelt und produziert einzigartige feuchte Wundverbände. Die Heilung von Verbrennungen erfolgt Dank JeNaCell schneller und für den Patienten auch deutlich schmerzärmer. Die neugebildete Haut ist nahezu narbenfrei. Auch in der Dermatologie werden die Produkte von JeNaCell inzwischen sehr erfolgreich zur Nachbehandlung verwendet. http://www.jenacell.com 

4 Tipps für euren Businessplan – Der Schlüssel zum Erfolg

24.01.2018

Der Businessplan – das Aushängeschild eures Geschäftsvorhabens – ist gleichzeitig der Schlüssel für euren Erfolg. Wir zeigen euch, was ihr bei eurem Businessplan beachten müsst: Potenzielle Investoren überzeugt ihr am besten mit Fakten – gesammelt sind diese in eurem Businessplan komprimiert und verständlich dargestellt. Dieser Überblick stellt aber auch euch als Existenzgründer auf den Prüfstand und dient dazu, mögliche Schwachstellen aufzudecken. 1.Kernfragen stellen Bevor ihr loslegt, ist es wichtig euch im Vorfeld mit den wichtigsten Fragen abzusichern. Hilfestellung kann euch beispielsweise die NABC-Methode geben. Need, beschreibt dabei wie hoch der Bedarf eures Produkts/Dienstleistung beim potenziellen Kunden ist. Mögliches Beispiel: Die Kopfschmerztablette. Ist der Schmerz des Patienten zu groß, versucht er einzig und allein diesen zu stillen – egal, wie viel er dafür aufwenden muss. Im zweiten Schritt, Approach, legt ihr eure Herangehensweise fest und versucht Lösungen zu finden. Anschließend folgt der vorletzte Aspekt: Benefit. Macht euch Gedanken, welche Vorteile und welchen Nutzen ihr eurer Zielgruppe anbieten könnt. Zu guter Letzt analysiert und identifiziert eure Wettbewerber– Competition. Auch im Hinblick auf zukünftige Mitstreiter solltet ihr euch Gedanken machen. 2.Businessplan – Euer Planungs- und Steuerungstool Neben einer strukturellen Aufbereitung, müsst ihr vor der Businessplan-Erstellung alle wichtigen Faktoren zur Gründung sowie dem Unternehmensaufbau frühzeitig durchdenken und gemeinsam eure Strategie festlegen. Somit können mögliche Lücken und Ungereimtheiten noch in frühen Phasen erkannt, als auch behoben werden. 3.Das Update für eure Idee Während der Entwicklung eures Businessplans werdet ihr innerhalb eures Teams herausfinden, wo ihr im Moment steht, könnt danach klar eure nächsten Schritte planen sowie konkrete Ziele definieren. Die verschiedenen Lösungsansätze werden euch im Anschluss leichter fallen. Als Kontrollinstrument hilft der Businessplan außerdem bei der zeitlichen Planung, Organisationsverteilung und der Budgetkalkulation. 4.Los geht´s Habt ihr alle nötigen Informationen gesammelt, könnt ihr auch schon loslegen – aber wie? Unser Tipp: Beginnt mit den schönen Dingen, um motivierter an die Sache heranzugehen. Setzt an erster Stelle eurer To-Do-Liste beispielsweise das Layout des Businessplans. Ist das Grundgerüst schön aufbereitet könnt ihr in den nächsten Schritten mit dem Erstentwurf des Executive Summary beginnen und möglichen Schwachstellen entgegenzuwirken. Im Anschluss daran empfiehlt es sich, die Darstellung der Gesellschafter und Schlüsselpersonen, als auch tabellarische Lebensläufe, zu formulieren. Diese zwei Schritte können schnell erledigt werden und fordern das Team frühzeitig auf, sich Gedanken über mögliche Anteilsverteilungen zu machen. Weitere Informationen findet ihr auch in unserem Science4Life-Handbuch.

Drei Phasen und viele Gewinne - Das neue Science4Life Erklärvideo

15.01.2018

Ideenphase, Konzeptphase und Businessplanphase – der Businessplan-Wettbewerb Science4Life Venture Cup teilt sich in drei Phasen. Was es alles zu gewinnen gibt und was ihr dafür tun müsst, erklären wir euch in unserem neuen Video: [embed]https://www.youtube.com/watch?v=skbeu7MtV2w[/embed]

4 Gründe für die Teilnahme an einem Businessplan-Wettbewerb

09.01.2018

Der Ehrgeiz ist groß, aber die Idee ist noch nicht ganz ausgereift oder am Businessplan fehlt noch der letzte Schliff? Der Weg von der ersten Gründungsidee bis hin zum finalisierten Geschäftskonzept ist lang und lässt die Gründer auf manche Stolpersteine stoßen. Für den Einstieg muss man sich das nötige Know-how erst mühsam aneignen. Eine große Chance bietet dafür die Teilnahme an einem Businessplan-Wettbewerb. Die angehenden Unternehmensgründer durchlaufen darin alle wichtige Stationen bis hin zum fertigen Businessplan. 1. Unterstützung von Anfang an Bei einigen Wettbewerben ist für die erste Teilnahme oft nur eine Idee erforderlich. Diese Formate eignen sich für Existenzgründer besonders gut, die noch am Anfang ihrer Geschäftsidee stehen. Mit professionellen Coachings lernt man sein Geschäftsmodell zu hinterfragen und die konkreten beruflichen Ziele festzulegen. Damit aus einer Idee auch ein fertiger Businessplan entstehen und die Unternehmensgründung beginnen kann, stehen den angehenden Unternehmern branchenspezifische Experten zur Seite. Sie geben Feedback und helfen bei der Expertise in verschiedenen Bereichen wie beispielsweise Marketing, Finanzierung oder auch Recht- und Steuerwesen. 2. Netzwerk Möchte man eine bestimmte Branche als Start-up fokussieren, lohnt es sich branchenspezifische Businessplanwettbewerbe auszuwählen. Das Kennenlernen von relevanten branchenspezifischen Akteuren vor Ort ermöglicht nicht nur den Zugang zu einem fachlich kompetenten Experten-Netzwerk, sondern bietet gleichzeitig die Möglichkeit, sich mit anderen Gründern und deren Erfahrungen auszutauschen. Ebenfalls bietet euch das Experten-Networking die Möglichkeit, eure Idee vorzulegen und von dessen Feedback zu profitieren. Auch die Rolle der Jury und der betreuenden Experten ist dabei nicht zu unterschätzen. Darunter sind auch Wissenschaftler und Investoren, die das Potenzial des Start-ups prüfen. 3. Preisgeld und Prämien Die finanzielle Unterstützung durch Preisgelder oder Prämien soll nicht der einzige Ansporn für die Anmeldung an einem Businessplan-Wettbewerb sein, jedoch ist es sinnvoll auch diesen Aspekt genauer zu überprüfen, da die Teilnahme an einem umfassenden Wettbewerb auch mit Aufwand verbunden ist. Zusätzlich zu den Preisen bieten Prämien wie kostenlose Workshops sowie individuelle Coachings eine gute Möglichkeit zur branchenspezifischen Weiterbildung. 4. Aufmerksamkeit durch Presseberichte Da sich viele Businessplan-Wettbewerbe durch einen hohen Bekanntheitsgrad auszeichnen, bringt nicht nur der Sieg Aufmerksamkeit durch Presseartikel und wichtige Kontakte mit sich. Die kostenlose Werbung und PR ist als Mehrwert unschlagbar und verhilft vielen Start-ups auch bei den Medien Interesse und Neugierde zu wecken.

Alumni News des Monats

12.12.2017

Seit 1998 unterstützt Science4Life Gründer in den Bereichen Life Sciences, Chemie und Energie. Mehr als 5800 Teilnehmer und über 850 gegründete Unternehmen sind bisher dabei entstanden. In unseren Alumni News des Monats stellen wir einige Neuigkeiten unserer ehemaligen Teilnehmer vor. Unsere Alumni Rodos BioTarget GmbH sorgen für tolle News. Mit ihrer sogenannten TargoSphere® Technologie können sie nicht-virale Nanotransporter in erkrankte Zellen einschleusen. Jetzt hat diese Technologie neben der Crowd auch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) überzeugt! Mit rund 2,8 Millionen Euro wird das Vorhaben von Rodos BioTarget gefördert. Wir freuen uns über die neuen Chancen für unsere Alumni! JeNaCell ist zum Start-up of the Year 2017 bei der Falling-Walls Konferenz in Berlin ausgezeichnet worden! Beim der Konferenz pitchen vierundzwanzig Start-ups ihre Konzepte vor einer internationalen Jury. Den Gewinnern stehen die Türen zum globalen Markt offen. Mit der Entwicklung einer innovativen Behandlungsmethode bei Verbrennungen setzt sich nun JeNaCell gegen die internationale Konkurrenz durch. Wir freuen uns über diesen Gewinn! Dr. Carsten Mahrenholz von Coldplasmatech gewann mit der Wundauflage, die die physikalischen Besonderheiten von Niedertemperatur-Plasmaquellen nutzt, um chronische Wunden schnell und effizient zu therapieren, den EIT Audience Award. Glückwunsch zu diesem Erfolg! [embed]https://www.youtube.com/watch?v=Kvm86RSlc9A&feature=youtu.be[/embed]

Science4Life hat den Teilnehmerrekord geknackt

11.12.2017

Grund zu feiern: Mit knapp 40 Prozent mehr Ideeneinreichungen für den Science4Life Venture Cup haben wir den Rekord geknackt. Wir freuen uns sehr über die innovativen und kreativen Geschäftsideen unserer Gründer aus den Bereichen Life Sciences, Chemie und Energie. [caption id="attachment_2924" align="alignnone" width="700"] Die Pokale der Ideenphase [/caption] 114 Geschäftsideen wurden eingereicht – so viele wie noch nie! Für 30 Teams hieß es dann am 24.11. auf nach Frankfurt am Main zu Science4Life. Dort wartete auf die Gründerteams ein spannender und interessanter Ideen-Workshop. Im Twin-Coaching hatten jeweils zwei Teams die Möglichkeit, sich mit einem Science4Life-Experten vor Ort auszutauschen und sich hilfreiche Tipps einzuholen sowie von den Erfahrungen des Coaches zu lernen. Auf dem Marktplatz der Informationen konnten die Gewinner gemeinsam die aktuellen Themen rund um die Gründung diskutieren. Folgende vier Schwerpunkte wurden gesetzt: Recht und Patent, Finanzierung, Markt und Marketing. Ein Gründerdialog bot den Teilnehmern zusätzlich die Chance, sich auszutauschen. Insgesamt fünf Gewinner des Venture Cup und drei des Energy Cup wurden bei der Ideenprämierung ausgezeichnet. Beim anschließenden Get-together konnten die Teilnehmer an die neuen Kontakte anknüpfen und ihre Auszeichnung feiern. Unsere Venture Cup Gewinner [caption id="attachment_2926" align="alignnone" width="700"] Gemeinsam zeichnete der geschäftsführende Vorstand von Science4Life, Dr. Rainer Waldschmidt und Dr. Karl-Heinz Baringhaus die Gewinner aus[/caption] Die Priavoid GmbH aus Jülich in Nordrhein-Westfalen hat es sich zum Ziel gesetzt, Alzheimer durch eine neue Behandlungsstrategie mit ihrem Wirkstoffkandidaten zu bekämpfen.  Breeze Technologies aus Hamburg hilft Städten und Unternehmen eine lebenswertere Umwelt zu schaffen, indem sie aus Umweltdaten, wie der aktuellen Luftqualität, Handlungsempfehlungen generieren. Damit beispielsweise bei Erkrankungen des Zentralnervensystems, wie kindliche Hirntumore, Medikamente in bestimmten Regionen des Gehirns wirken können, müssen sie die sogenannte Blut-Hirn-Schranke überwinden. Mithilfe des Modells von DYNELAB aus München soll schon in einem frühen Stadium erkannt werden, ob dies der zu entwickelnde Wirkstoff schafft. PhantomX aus Berlin haben dem Krebs den Kampf angesagt: Ziel ist, den Tumor durch patentindividuelle Prüfkörper besser kontrollieren zu können sowie die Überlebenschancen zu erhöhen und Nebenwirkungen zu verringern. Spezialpreis im Bereich Energie [caption id="attachment_2927" align="alignnone" width="700"] Fabian Stern, Head of Innovation Management bei Viessmann, und Holger Bengs, Moderator und Veranstalter, prämierten die Sieger im Bereich Energie[/caption] AeroFib aus Aachen stellen ultraleichte Fasern für die Wärmeisolation in der Mobilitätsbranche her, wodurch in Zukunft massiv an Gewicht bei Autos, Raketen und Flugzeugen eingespart werden kann. Mit dieser Idee gewann das Team gleich doppelt, denn Start-ups auf dem Energie-Bereich können beim Science4Life Venture Cup zusätzliche Spezialpreise gewinnen, die vom Land Hessen und der Viessmann Group gefördert werden. Flex4Energy aus Darmstadt haben einen skalierbaren, offenen Marktplatz mit regionalen Energieprodukten von Versorgung bis Netzdienstleistung entwickelt. Eine Fischwanderhilfe, welche die Gewässerdurchgängigkeit einfach, schonend und kostengünstig wiederherstellt, sowie den Leitstrom energetisch nutzen kann, stammt von FISHCON aus Wien, dem dritten Gewinnerteam im Bereich Energie. Ausführliche Infos zu den Gewinnern findet ihr hier! [caption id="attachment_2928" align="alignnone" width="700"] Gespannt warteten die 30 Teams auf das Ergebnis[/caption] Weiter geht´s mit der Konzeptphase Unter dem Motto: Es gibt nur Gewinner können die Teilnehmer nach der Ideenphase in die zweite Runde starten – die Konzeptphase – bevor es im dritten und letzten Schritt in die Businessplanphase geht. Das Ziel: Aus den Ideen sollen Geschäftskonzepte entstehen. Dafür müssen alle Bewerber eine Darstellung ihres Geschäftsmodells, des Unternehmerteams und eine erste Markeinschätzung einreichen. Für 20 Gründerteams wartet ein zweitätiger Intensiv-Workshop in Berlin. Darunter winken für die zehn besten Teams aus der Konzeptphase Geldprämien im Wert von insgesamt 10.000 Euro. Zusätzlich werden noch zwei Teams mit dem Spezialpreis Energie ausgezeichnet und dürfen sich über eine Siegerprämie von je 1000 Euro freuen. Der Einstieg in den Wettbewerb ist in jeder der drei Phasen möglich. Der Einsendeschluss für die Konzeptphase ist der 12. Januar 2018