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02.09.2024

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Die Ideenphase von Science4Life

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Science4Life-Expertentalk – 4 Fragen an Peter Wonerow

08.12.2017

Alle Ideen, Konzepte und Businesspläne werden von den Science4Life Experten gesichtet und bewertet. Jeder Teilnehmer erhält daraufhin ein schriftliches und individuelles Feedback auf seine Einreichung. Welche Punkte besonders entscheidend für die Experten sind, erklärt Peter Wonerow, Projektleiter von Science4Life. Herr Wonerow, gehen wir gleich ins Detail: Welche Kriterien sind wichtig bei der Bewertung? Die Idee sollte in jedem Fall schlüssig und überzeugend dargestellt werden und einen nachvollziehbaren Ausblick auf die Zukunft des Produkts oder der Idee enthalten. Die Geschäftssituation, wie eine Konkurrenzanalyse und die Darstellung der Vorteile der eigenen Idee, muss realistisch sein. Bei der Analyse für das Geschäftsmodell sollten alle relevanten Bereiche einer Unternehmensgründung abgebildet werden – das heißt nicht nur der wissenschaftliche Teil, sondern auch Finanzen, IP, Marketing, HR und vieles mehr. In dem frühen Stadium der Unternehmensgründung ist es normal, wenn nicht alle Bereiche abgedeckt werden können – hier ist es wichtig, ehrlich zu sein und Lösungsvorschläge anzubieten. Bei einer Unternehmensgründung spielen viele Bereiche eine wichtige Rolle. Aus welchen Bereichen stammen die Gutachter und Jurymitglieder? Gerade hier bieten wir viele Möglichkeiten zur Unterstützung, denn oft sind die Gründer-Teams im wissenschaftlichen Bereich gut aufgestellt, dafür sind die Kompetenzen in anderen wichtigen Bereichen wie Marketing oder HR schwächer. Der Zugang zu diesen Bereichen ist für Gründer oft kompliziert und teuer. Durch unser umfassendes Experten-Netzwerk helfen wir mit einer Analyse der Einreichungen aus vielen Blickwinkeln. Die Gutachter können Investoren, Rechts- oder Patentanwälte, Unternehmensberater, Wirtschaftsförderer, Wissenschaftler, aber auch Experten aus der entsprechenden Branche sein. Auch ehemalige Teilnehmer des Science4Life Venture Cup gehören mittlerweile zu unseren Experten und bieten Einblicke aus ihrem individuellen Erfahrungsschatz. Bei der Businessplanphase müssen die Teilnehmer ihre Ideen auch vor der Jury präsentieren. Welchen Tipp können Sie den Teilnehmern geben, um die Jury zu überzeugen? Gute Vorbereitung ist sehr wichtig! Wer gut vorbereitet ist, ist meistens weniger nervös und kann die Fragen der Jury selbstbewusst und ohne Probleme beantworten. Für die Darstellung der Idee oder des Produkts ist es wichtig, dass alles klar, verständlich und möglichst einfach erklärt wird. Dabei sollten die Teams Begeisterung für ihr Projekt zeigen und in Bezug auf Erfolgsaussichten immer ehrlich und realistisch bleiben. Und was sollte unbedingt vermieden werden, wenn man vor der Jury steht? Erst einmal sollten die Teams keine zu hohen Erwartungen wecken, die sie dann später eventuell nicht einhalten können bzw. für die es keine gut nachvollziehbare Grundlage gibt. Auf unsicheres Auftreten sollten die Teams – trotz Aufregung – immer verzichten. Lieber einmal tief Durchatmen und stolz die eigene Idee präsentieren!

Interview mit Fabian Stern, Head of Innovation Management bei Viessmann

29.11.2017

Start-ups aus dem Energie-Bereich können beim Science4Life Venture Cup zusätzliche Spezialpreise in Höhe von 13.500 Euro gewinnen. Möglich ist dies beispielsweise für Gründer mit Ideen aus den Themenfeldern Erneuerbare Energien, Energiespeicherung, Energieeffizienz, Digitalisierung und Elektromobilität. Platinförderer des Spezialpreises Science4Life Energy Cup ist die Viessmann Group, international führender Hersteller von Heiz-, Industrie- und Kühlsystemen. Herr Stern, was ist für Sie – aus Unternehmenssicht – das Besondere an Science4Life und veranlasst Sie, Gründer mit Geschäftsideen aus dem Bereich Energie zu unterstützen? Da spielen mehrere Komponenten eine wichtige Rolle. Zum einen verfügt Science4Life mit ihrer 20-jährigen Geschichte als Gründerinitiative über eine lange Erfahrung und bietet darüber hinaus ein umfangreiches Netzwerk sowie Zugang zu innovativen Ideen. Zum anderen ist die Viessmann Group ein in Hessen verankertes Unternehmen und wir stehen im Rahmen unserer Nachhaltigkeitsstrategie zu unserer Verantwortung, den Standort Hessen für junge Unternehmer zu fördern und den Gründergeist in Hessen zu unterstützen. Was zeichnet eine erfolgreiche Idee im Allgemeinen für Sie aus? Zwischen einer guten Idee und einem erfolgreichen Produkt liegt ein langer Weg. Für uns bringt eine gute Idee all das Potenzial mit, um ein erfolgreiches neues Produkt auf den Markt zu bringen. Dabei sollte ein klar definiertes Problem meiner Ziel- oder Kundengruppe immer im Mittelpunkt stehen, denn gute Ideen versuchen meiner Meinung nach immer, ein vorhandenes Problem zu lösen. Was können große und etablierte Unternehmen in der Energiewirtschaft von Start-ups lernen? Sehr viel. Generell stecken Konzern immer in ihrem Sicherheitsdenken fest. Experimentier- und Risikobereitschaft, sowie die Bereitschaft, radikalere Innovationen voranzutreiben ist in Konzernen oft nicht so leicht möglich. Außerdem ist die Arbeitsweise von Start-ups sehr agil – sie haben oft keinen fünfjährigen Entwicklungsplan, sondern gehen in kleinen Schritten schnell voran. Auch die Unternehmenskultur ist weniger auf Hierarchien bedacht, als auf eine direkte Zusammenarbeit. Da kann man sich viel bei Start-ups abschauen! Warum lohnt sich die Teilnahme am Businessplan-Wettbewerb Ihrer Meinung nach für Energie-Start-ups? Gerade der Science4Life Venture Cup bietet einen guten Zugang zu einem großen Netzwerk und somit zu viel Expertise und Beratungsmöglichkeiten. Die Teilnehmer profitieren auch sehr stark von dem Kontakt mit anderen Gründern. Sie können sich dort über Erfahrungen austauschen, sich gegenseitig Tipps geben und ihr eigenes Netzwerk erweitern. Da Start-ups neben einer guten Idee oft auch einen Partner in der Industrie brauchen, der bereit ist, ihre Idee umzusetzen oder diese zu testen, sind auch die vielen Unternehmen, die Science4Life unterstützen auf diese Weise ein wichtiger Faktor. Ohne einen Partner in der Industrie, der bereits das nötige Know-how oder auch die teuren Gerätschaften hat, ist das Wachsen für Energie-Start-ups teilweise schwierig. Viessmann ist mit seinen 12.000 Mitarbeitern eines dieser Unternehmen, das offen für innovative Ideen ist und Gründern gerne das Ausprobieren ihrer Ideen ermöglicht. Verdeutlicht wird das beispielsweise durch unser speziell auf Start-ups ausgerichtetes Kooperationsprogramm „Innovation Boiler“. Was können Sie als Vertreter eines Großunternehmens denn konkret für Gründer tun und wie unterstützen Sie die Wettbewerbsteilnehmer? Als internationaler agierendes Unternehmen haben wir viele Möglichkeiten wie beispielsweise eigene Venture Capital Funds oder auch Coworking Spaces in Berlin. Wir bieten Gründern aber auch Zugang zu unserer kompletten Wertschöpfungskette und haben viele Experten, die in sämtlichen Schritten der Unternehmensgründung, wie Produktionsoptimierung, Marketing oder Vertrieb Antworten auf offene Fragen haben. Auch unser Kundennetz, bestehend aus zigtausenden Kunden weltweit, ist eine gute Option, um die Lösung des Start-ups an den Mann zu bringen. Während des Wettbewerbs sind wir unter anderem als Bewerter eingebunden. Unsere Technologie-Experten bringen ihre Erfahrung ein, um die Einreichungen zu bewerten, ausführliches Feedback zu geben und auch um Tipps zu geben, an welcher Stelle man eventuell noch in eine andere Richtung denken könnte. Welche Themen sind aus Ihrer Perspektive für Sie gerade auch im Bereich „Energie“ besonders interessant? Das sind zum einen die Energiewende und die einhergehende Dekarbonisierung, also der mittelfristig weitgehende Verzicht auf fossile Energieträger zur Wärmeerzeugung. Das stellt eine große Herausforderung für uns dar. Und zum anderen die Digitalisierung. Alle Technologien und Innovationen, die uns in diesem Bereich weiterhelfen, sind für uns besonders relevant. Darunter fallen auch Ideen aus den Bereichen Internet of Things, Künstliche Intelligenz und Energie Management Systeme, um beispielsweise alle „Verbraucher“ in einem Haushalt von Heizung, Auto bis hin zur Waschmaschine intelligent miteinander zu vernetzen. Zum Schluss: Was sind Ihre drei Tipps für die Wettbewerbsteilnehmer? Glaubt an euch selbst! Bringt genug Ausdauer, Selbstvertrauen und Durchhaltevermögen mit und gebt nicht gleich auf, wenn etwas nicht nach Plan läuft. Holt euch so früh wie möglich Feedback bei eurer Zielgruppe zu eurer Idee. Nutzt das Netzwerk von Science4Life und all die Möglichkeiten, die sich dadurch für euch bieten. Vielen Dank für Ihre Zeit!

Erste Tipps für den Businessplan

25.11.2017

Der Businessplan soll klar und prägnant Auskunft über alle wesentlichen Aspekte des Unternehmens geben. Im Science4Life-Handbuch ist Schritt für Schritt exemplarisch beschrieben, wie man einen Businessplan verfasst. Damit haben Sie eine gute Grundlage sowohl zur Formulierung Ihres Geschäftskonzeptes als auch zur Erstellung Ihres eigenen Businessplans. Unsere ersten Tipps für den Businessplan: Aussagekräftig Der Businessplan enthält alle Fakten und Daten, um die Positionierung des Unternehmens am Markt beurteilen zu können. Strukturiert Der Businessplan ist klar gegliedert, um seinem Leser schnell alle wichtigen Informationen zu geben. Verständlich Die Texte sind für einen schnellen Lesefluss in einer klaren Sprache verfasst. Knappe Formulierungen sind wichtig, Jargon und Abschweifungen nicht gerne gesehen. Kurz Der Plan umfasst maximal 30 Seiten, um auf den Punkt zu kommen. Die wichtigsten Ergänzungen sind im Anhang. Lesefreundlich Der Businessplan ist optisch ansprechend. Die Schriftgröße mindestens 11 Punkt, der Zeilenabstand anderthalb zeilig, die Ränder mindestens 2,5 cm. Grafische Darstellungen und Bilder erleichtern insbesondere bei technischen Sachverhalten die Wissensvermittlung. Farben werden dezent verwendet. Der Businessplan ist die Visitenkarte des Unternehmens und kein Werbeprospekt. Ansprechend Die Charts und Tabellen sind einfach und übersichtlich. Achsenbeschriftungen und aussagekräftige Bildunterschriften sind wichtig.

Schneller Überblick über Science4Life - Das Erklärvideo

23.11.2017

Der jährliche Businessplan-Wettbewerb Science4Life Venture Cup teilt sich in drei Phasen und bietet viele Gewinnmöglichkeiten. Das neue Erklärvideo gibt einen einfachen und schnellen Überblick über die Teilnahme, den Ablauf und die Preise: Zum Video