17. März 2005

Zwischenprämierung bei Science4Life

Wiesbaden/Berlin 17.März 2005 – Science4Life, die bundesweit größte Gründer-initiative für die Bereiche Life Sciences und Chemie, hat am Ende der Konzeptphase des laufenden Businessplan-Wettbewerbs die zwölf besten Unternehmenskonzepte ausgewählt. Die Gewinner wurden heute in der Hessischen Landesvertretung in Berlin prämiert. Der hessische Wirtschaftsstaatssekretär Bernd Abeln und Dr. Alfons Enhsen, administrativer Leiter der Forschung und Entwicklung von sanofi-aventis in Deutschland, übergaben stellvertretend für die beiden Sponsoren des Vereins Science4Life den Gewinnern die Preise in Höhe von insgesamt 12.000 Euro.

Immer mehr Gründer nutzen die Gründerinitiative Science4Life als Sprungbrett für ihren unternehmerischen Erfolg. Mit 189 Teilnehmern und 58 eingereichten Unternehmenskonzepten ist die Beteiligung im Vergleich zur vergangenen Wettbewerbsrunde erneut leicht gestiegen. Aus ganz Deutschland beteiligen sich Gründerteams am größten, branchenspezifischen Businessplan-Wettbewerb für Life Sciences und Chemie. Produktentwicklungen in den Berei-chen der Biotechnologie und dem Gesundheitswesen überwiegen bei den eingereichten Unternehmenskonzepten, vor Dienstleistungen im Bereich der Chemie.

Die Gewinnerteams erhalten einen Workshop mit intensiver, individueller Beratung von Ex-perten des Science4Life-Netzwerkes zur Vorbereitung auf die Businessplanphase. Zusätzlich gibt es eine Anerkennung in Höhe von je 1.000 Euro.

Staatssekretär Abeln zeigte sich sehr erfreut über den Zwischenstand der aktuellen Runde des Wettbewerbs. Dass die Teilnehmerzahlen an Science4Life trotz eines schwierigen wirtschaftlichen Umfelds noch einmal gestiegen seien, spreche für die etablierte Stärke des Businessplan-Wettbewerbes, seiner Unterstützer und Macher. „Science4Life, die bundesweite Gründerinitiative aus Hessen leistet schon im siebten Jahr einen wesentlichen Beitrag zum Auf- und Ausbau nicht nur des Biotech-Standortes Hessen, sondern auch für Deutschland insgesamt“, stellte der Staatssekretär fest.

Abeln sprach sich nachdrücklich für die Schaffung innovationsfreundlicher Rahmenbedingungen als Voraussetzung für notwendiges wirtschaftliches Wachstum aus. Der Staatssekretär sprach dazu zwei Beispiele an: „Reformen im Gesundheitswesen müssen den forschenden Pharmaunternehmen Spielräume für die risikoreiche und kostenintensive Entwicklung neuer Medikamente lassen. Zudem behindert und benachteiligt das novellierte Gentechnikgesetz die deutsche Pflanzenbiotechnologie im weltweiten und europäischen Wettbewerb massiv. Solch innovationsfeindlichen Luxus können wir uns nicht mehr leisten. Hessen wird nicht nachlassen und weiter für eine 1:1-Umsetzung der europäischen Freisetzungsrichtlinie eintreten, um die unnötigen Behinderungen wieder abzubauen.“

„Vom verflixten siebten Jahr – oder genauer gesagt der verflixten siebten Runde – kann man bei der Gründerinitiative Science4Life wahrlich nicht reden“, lobte auch Alfons Enhsen die Gründerinitiative Science4Life. „Während vielerorts vom ‚Jahr der Innovation’ nichts übrig geblieben ist, stehen bei Science4Life mehr denn je risikofreudige Jungunternehmer voller Ideenreichtum, Tatendrang und Leistungswillen an der Schwelle zur Selbstständigkeit.“

Es gebe also doch noch gute Ideen in diesem Land, sagte Enhsen weiter. Und gute Ideen werde auch das neu entstandene Unternehmen sanofi-aventis weiter fördern. „Wir möchten, dass künftig in der Konzeptphase des Businessplan-Wettbewerbs noch mehr Wert auf Originalität und Kreativität gelegt und Science4Life damit hoffentlich noch attraktiver für absolute Neueinsteiger in die Gründerszene gemacht wird“, betonte Enhsen, auch wenn natürlich klar sei, dass ganz am Ende ein wirtschaftlich tragfähiger Businessplan das Ergebnis sein müsse.

Ihr zukunftsträchtiges Konzept weiter zu einem kompletten Businessplan zu verfeinern, dazu haben die Gewinner der Zwischenprämierung des Science4Life Venture Cups jetzt in der Businessplanphase Zeit. Auch Ideenträgern, die an der Konzeptphase nicht teilgenommen haben, steht die laufende Runde noch offen. Bis zum 5. Mai 2005 ist der Einstieg möglich.

Die Gewinner der Konzeptphase sind:
AmbAgon Technology, Iserlohn (NRW), BioCellect GmbH i.Gr. Aachen (NRW), Business for the treatment of mulit-drug resistance, Berlin, ImageInterpret, Leipzig (Sachsen), Inoviscoat GmbH i.Gr., Köln (NRW), Lomagri GmbH, Mittenwalde (Brandenburg), Nereidos Pharmaceuticals, Heidelberg (Baden-Württemberg), rehamed-tec Hermann & Hecht GbR, Beucha (Sachsen), SBS-Pflanzenschutz, Berlin/Erlangen/Nürnberg, Umotec GmbH, Wiesbaden (Hessen), UroVescia, München (Bayern)/Lübeck (Schleswig-Holstein), VariGnost, Kassel (Hessen).

Weitere Informationen zu den Teams und Bilder zur zwischenprämierung erhalten Sie ab dem 19. März 2005

Informationen und Teilnehmerunterlagen:
Science4Life e. V.
Abraham-Lincoln-Strasse 38-42
65189 Wiesbaden
Tel. 0700 – 00 77 44 77
Fax 0700 – 00 77 44 66

noch

Tage bis zum Einsendeschluss der

Konzeptphase