02.07.2024

Das sind die Gewinner der Businessplanphase 2024

In der Businessplanphase des Science4Life Venture Cup gewinnen ResCure, fiberior, CeraSleeve, TENTA VISION und QUASAR Therapeutics. Beim Science4Life Energy Cup gewinnen ILLUTHERM, Hydrogenea und AdaptX Systems.

Am 1. Juli 2024 war es wieder so weit: Die besten Teams aus Life Sciences, Chemie und Energie wurden im Rahmen des Science4Life Venture Cup und Science4Life Energy Cup ausgezeichnet. Bei der Abschlussprämierung in der Hauptverwaltung der Deutschen Bundesbank in Frankfurt waren neben den Gründerteams auch zahlreiche Förderer und Experten aus dem Science4Life-Netzwerk dabei. An dem spannenden Abend konnte sich ResCure über den ersten Platz des Science4Life Venture Cup und damit 25.000 Euro Preisgeld freuen. Den ersten Platz des Science4Life Energy Cup und 10.000 Euro nahmen ILLUTHERM mit nach Hause.

Science4Life Academy-Days – die Gründerschmiede
Die fünf bestplatzierten Gründerteams aus Life Sciences und Chemie sowie die drei besten Teams aus der Energie-Branche wurden vor der Prämierung bereits zu den mehrtägigen Academy-Days eingeladen. Hier wurden die Businesspläne der Teams gemeinsam mit Branchenexperten optimiert. Ob zu juristischen Fragen, der Umsetzbarkeit der Geschäftsidee oder zu branchenspezifischen Herausforderungen: Die Experten aus dem Science4Life-Netzwerk standen den Teams in dieser Zeit mit Rat und Tat zur Seite. Außerdem wurden alle Teams auf die Präsentation ihrer Geschäftsidee vor der Expertenjury vorbereitet. 

Materialinnovationen im Trend unter den Gründerteams
Den ersten Platz des Science4Life Venture Cup, für  Gründerteams aus Life Sciences und Chemie, gewinnt ResCure aus Dresden. ResCure nutzt ein neuartiges Polymermaterial, um erstmals die überschießende Entzündung in der chronischen Wunde ursächlich zu bekämpfen. Dabei werden, anders als bei konventionellen Wundauflagen, störende Entzündungsfaktoren über einen rein physikalischen Prozess gebunden und somit die Heilung der Patienten ermöglicht und das Gesundheitssystem entlastet.

Platz 2 belegt fiberior aus Kaiserslautern. fiberior hat ein neues Fertigungsverfahren zur Herstellung von Bauteilen aus Faser-Thermoplast-Verbunden entwickelt. Hierdurch können diese Hochleistungswerkstoffe signifikant kostengünstiger und nachhaltiger als bisher verarbeitet werden. Die Idee zum Verfahren stammt aus der Überlegung, Rohrleitungen zum Transport von Wasserstoff kostengünstiger und leistungsfähiger als die am Markt etablierten Produkte anzubieten.

Auf Platz 3: CeraSleeve aus Darmstadt. Das Start-up entwickelte und patentierte eine kreislauffähige Materialinnovation zur Herstellung von nassfestem und wasserabweisendem Papier. Entgegen konventioneller Methoden wird auf den Einsatz synthetischer Harze und Kunststoffe verzichtet, was erstmals ein vollständiges Recycling ermöglicht.

Platz 4 sicherte sich die TENTA VISION GmbH. Das Start-up aus Trier entwickelt eine Technik zur Echtzeit-Erkennung von Schwachstellen in Bauteilen, die bisher unentdeckt geblieben sind. Die Technik kommt ursprünglich aus der Raumfahrt, wurde von Dr.-Ing. Christopher Petry weiterentwickelt, ist patentiert und nun erstmals industriell nutzbar. Mit der Technik möchte TENTA VISION die Fertigungsindustrie branchenübergreifend revolutionieren, damit fehlerhaft produzierte Teile der Vergangenheit angehören.

Den 5. Platz belegt das Ulmer Team von QUASAR Therapeutics. Sie entwickeln innovative Regulatoren des Komplementsystems, um Menschen zu helfen, die unter seltenen, aber lebensbedrohlichen Krankheiten leiden. QUASAR löst die Probleme zugelassener Inhibitoren, zum Beispiel, dass manche Patienten trotz Behandlung weiterhin unter Symptomen leiden und komplexe Krankheiten bisher nicht behandelt werden können. Die Idee basiert auf jahrelanger Forschung des Universitätsklinikums Ulm.

Grüne Energie dominiert den Science4Life Energy Cup
Den Science4Life Energy Cup gewinnt ILLUTHERM aus Darmstadt. ILLUTHERM will die industriellen CO₂-Emissionen und Energieverbräuche reduzieren, indem sie Materialien wie Keramik und Zement mittels intensivem blauem LED-Lichts aus grünem Strom auf hohe Temperaturen erhitzen. Die Idee ist auf der Suche nach einem schnellen Brennverfahren für Keramiken entstanden. Vor einigen Jahren wäre sie noch nicht technisch umsetzbar gewesen, weil die erforderlichen Lichtquellen noch nicht existierten.

Zweitplatziert: Hydrogenea aus Gelsenkirchen. Das Team entwickelt durch Materialinnovationen und einen patentierten Prozess Brennstoffzellen/Elektrolysezellen, die 10-mal länger halten und 20 Prozent effizienter sind, um grünen Wasserstoff wettbewerbsfähig zu machen.

Den 3. Platz belegt das Berliner Team von AdaptX Systems. Es entwickelt eine patentierte Kühltechnologie für die Metallbearbeitung mit Werkzeugmaschinen. Die Idee zur Gründung entstand aus einem Forschungsprojekt an der TU Berlin. Mit der Lösung lassen sich der CO₂-Ausstoß um bis zu 90 Prozent senken, die Kosten um bis zu 16 Prozent und das Gesundheitsrisiko für Mitarbeitende eliminieren.

Start der neuen Wettbewerbsrunde: 1. September 2024
Du hast auch eine Geschäftsidee und möchtest dein eigenes Business im Bereich Life Sciences, Chemie oder Energie starten? Dann hast du bald wieder die Chance auf jede Menge Unterstützung, denn schon in wenigen Wochen  startet die 27. Wettbewerbsrunde von Science4Life. Los geht es am 1. September 2024 mit der Ideenphase des Science4Life Venture Cup und Science4Life Energy Cup. 

 

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Für ein starkes Life Sciences Ökosystem im Rhein-Main Gebiet – Interview mit Dr. Nicole Fehrenbacher von FUTURY

23.08.2026

Wie blickst Du auf das Life-Science-Ökosystem im Rhein-Main-Gebiet? Die Rhein-Main-Region besitzt ein sehr reichhaltiges Life-Science-Ökosystem, das insbesondere während und seit der COVID-Pandemie stark gewachsen ist mit den Erfolgen der mRNA-gemeinsamen Impfstoffentwicklung von BioNTech und Pfizer. Die Region beheimatet eine überdurchschnittliche Anzahl an globalen Pharmaunternehmen, zahlreiche führende universitäre und institutionelle Forschungseinrichtungen sowie Frankfurt als internationalen Finanzplatz. Die wirtschaftliche Bedeutung zeigt sich auch auf Landesebene: Die hessische Gesundheitsindustrie steht für knapp 94.000 Arbeitsplätze und eine Bruttowertschöpfung von 11,8 Milliarden Euro im Jahr 2024. Insofern könnte man denken, dass das hiesige Ökosystem bei der Translation von Forschung in Startups und deren Skalierung ähnliche Erfolge wie beispielsweise Basel oder München vorweisen kann, dem ist aber leider nicht so. Dies muss sich schnellstmöglich ändern, um im weltweiten Wettbewerb den Anschluss nicht zu verlieren! Welche Vision hast du persönlich für die Rolle von FUTURY in diesem Ökosystem? Als Startup Factory FUTURY setzen wir genau an diesem Punkt an: Wir wollen das enorme Potential an den Universitäten und Forschungseinrichtungen in erfolgreiche, skalierbare, investierbare Unternehmen überführen! Dies ist unser Auftrag durch die Förderung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) und unsere über 30 Unternehmens- und Stiftungspartner, darunter sehr innovative Familienunternehmen, denen der Erfolg dieser Region wichtig ist. Konkret bringen wir zusammen mit den Technologietransferzentren der Universitäten und mit Forschungsinstitutionen Technologien und Startups mit etablierten Unternehmen in Kontakt, unterstützen die Teams gemeinsam mit unseren Netzwerkpartnern und Mentoren (insbesondere d-fine, Healthcare Shapers) durch Programme wie Lab2Market und Market Sounding Boards. Ich durfte mit FUTURY bereits einige Startups bei ihren Erfolgen begleiten, so zum Beispiel die Ausgründung NUVOTIS der Goethe-Universität. Das Team hat die DISTR@L Förderung bekommen und wurde bereits mit einigen Unternehmenspartnern in Austausch gebracht. Was braucht eine Region, damit Startups, Unternehmen und Forschung wirklich zusammenfinden – und wo hakt es aktuell? Es braucht eine sehr gute und aktive Zusammenarbeit aller Akteure, es braucht fähige Brückenbauer, um alle Bereiche gewinnbringend zusammenzuführen - wir bei FUTURY sehen uns als solche Brückenbauer. Verschiedenste Analysen wie der EY Biotech Report 2026 belegen eindeutig, dass die immense Fragmentierung in den einzelnen Life-Science-Clustern in Deutschland sehr hinderlich ist. Man wundert sich über den schleppenden Fortschritt, stellt sich aber immer wieder selbst ein Bein. Es braucht dringend eine orchestrierte Zusammenarbeit all der Startup-Initiativen auf Bundesebene, nur so können wir auch morgen im globalen Wettbewerb noch mithalten. Insbesondere China lebt uns dies vor: Life Science & Biotech sind zentraler Bestandteil der 5-Jahres-Strategie der Regierung, entsprechend ist auch die Kapitalausstattung, und man sieht die Erfolge dieser aktiven Begleitung durch den Staat. Denn eine gute Strategie allein bringt noch nichts, wenn die finanziellen Mittel fehlen. Deutschland ist weltweit führend in Grundlagenforschung, es bedarf aber viel mehr Wachstumskapital, insbesondere durch die Aktivierung von Privatkapital, die Beteiligung von Pensionskassen am Kapitalmarkt (wie in den USA und einigen EU-Ländern gelebte Praxis) und die schnelle Etablierung von pragmatischen und unbürokratischen Investmentvehikeln. Der Kapitalbedarf in der entscheidenden Skalierungsphase junger Unternehmen wird in Deutschland weiterhin hauptsächlich von ausländischen Investoren gedeckt - ein Zustand, der sich dringend ändern muss! Was wäre für dich in einem Jahr ein Zeichen, dass sich im Netzwerk wirklich etwas bewegt hat? Für mich wäre es ein Erfolg, wenn wir in einem Jahr die ersten Series-A-Investitionen für die Startups sehen würden, die wir bei FUTURY aktiv auf ihrem Weg begleiten. Außerdem wenn innerhalb der kommenden 12 Monate alle Akteure unseres Life-Science-Ökosystems konkrete Ambitionen beim Transfer von Forschung in erfolgreiche Startups und Technologieschwerpunkte formulieren würden. Und wenn der Kapitalmarkt adäquat aktiviert wurde, um Scaleups heimisches Wachstumskapital zur Verfügung stellen zu können. Großartig wäre es auch, wenn wir diverse Inkubatoren aufstellen würden, um uns weiter Richtung Basel & Boston zu bewegen. Denn wir sehen dort, was möglich ist, wenn alle Player an einem Strang ziehen. Wir haben dies auch hier während der COVID-Pandemie beobachten können und sollten genau diesen Ball wieder aufnehmen: Wenn alle Akteure zusammenarbeiten und ausreichend Kapital mobilisiert wird, können wir gemeinsam sehr viel erreichen!

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Das sind die Gewinner der Businessplanphase 2026

23.06.2026

In der Businessplanphase des Science4Life Venture Cup gewinnen CaRO, InnoZell, iNSyT Solutions, MEDIRION und SoreAlert. Beim Science4Life Energy Award geht Voltalyon als Siegerteam hervor. Am 22. Juni 2026 war es wieder so weit. Im Museum Reinhard Ernst in Wiesbaden trafen die vielversprechendsten Gründerteams aus Life Sciences, Chemie und Energie auf das Netzwerk des Science4Life e.V. Bei der feierlichen Abschlussprämierung von Science4Life wurden unter insgesamt 83 Einreichungen die besten Businesspläne aus den Branchen Life Sciences und Chemie mit dem Science4Life Venture Cup sowie das beste Team aus der Energie-Branche mit dem Science4Life Energy Award ausgezeichnet. Vor Ort in bester Location feierten und netzwerkten die Teams mit Branchenexperten, Förderern und anderen Vertretern aus dem Science4Life Netzwerk. Platz 1 des Science4Life Venture Cup und 25.000 Euro Preisgeld sicherte sich SoreAlert mit ihrem intelligenten Sensorpflaster. Der mit 10.000 Euro dotierte Sciencve4Life Energy Award ging an Voltalyon mit seiner intelligenten Ladelösung für Elektrofahrzeuge in Logistikdepots. Wertvolles Wissen für die Teams in den Academy-Days der Businessplanphase Gleich drei Tage intensives Coaching gab es im Vorfeld der Prämierung für die fünf besten Teams des Science4Life Venture Cup. Bei den Academy-Days kamen die jungen Unternehmen in intensiven Austausch mit Experten aus Wissenschaft, Industrie, Recht und Finanzierung. Das Ziel: Businessplan und Geschäftsidee bis zur Marktreife feinschleifen – von der Marktstrategie über regulatorische Fragen bis zum finalen Pitch vor der Jury. Spannende Diskussionen und eine hochkarätige Keynote Auf der Bühne des Museum Reinhard Ernst wurden allerdings nicht nur die innovativsten Start-ups prämiert. Ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm bot sich den Gästen der Veranstaltung und den anwesenden Finalisten gleichermaßen: Die Schirmherren der Veranstaltung – Dr. Johannes Loheide, Staatssekretär des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum, und Heidrun Irschik-Hadjieff, Vorsitzende der Geschäftsführung von Sanofi in Deutschland – stellten sich den Fragen von Journalistin und Moderatorin Marion Kuchenny. Warme und inspirierende Worte für die Bedeutung der Beiträge der Teams und einen Exkurs in die Geschichte des Museums Reinhard Ernst steuerte auch Hausherr Reinhard Ernst bei. Ein weiteres Highlight war die Keynote des Chemie-Nobelpreisträgers Prof. Dr. Benjamin List, der den Teams aus der Geschichte hinter seinem Nobelpreis einige Learnings und sicherlich viel Inspiration mitgab. Vielseitige Lösungen für Patienten und die Medizin von morgen Gewinner des Science4Life Venture Cup ist SoreAlert aus München. Das Team entwickelt ein intelligentes Sensorpflaster zur Dekubitusprävention bei bewegungseingeschränkten Menschen. Als Ausgründung des Fraunhofer EMFT erfasst das Team erstmals die Auswirkungen aller Risikofaktoren auf die Dekubitusgefahr, ermöglicht so eine präzise Wundvorsorge und lässt diese automatisch dokumentieren. Das erhöht die Lebensqualität der Betroffenen und spart Pflegezeit. Platz zwei belegt iNSyT Solutions aus München mit ihrer neuartigen Qualitätskontrolle für Nanomaterialien. Statt nur Durchschnittswerte zu messen, analysiert die Technologie Tausende einzelner Nanopartikel in Echtzeit und macht versteckte Abweichungen sichtbar. So können Hersteller Fehlchargen früher erkennen, Ausschuss reduzieren und Produktionsentscheidungen schneller treffen. Zielgruppe sind Hersteller von Quantenpunkten und anderen fortschrittlichen Nanomaterialien sowie Unternehmen aus den Bereichen Displays, Energie, Chemie, Beschichtungen und Biotech. InnoZell aus Konstanz entwickelt Designer-Zellen, die Tierversuche ersetzen und belegt damit Platz drei. Das Produkt “CellAlarm” ist ein zellbasiertes Frühwarnsystem, das wie der menschliche Körper Spuren von fremden Stoffen (z.B. Bakterien) extrem schnell und verlässlich erkennt. Mit diesem Bio-Detektor können Medikamente und Medizinprodukte schnell, einfach und ohne großen Aufwand, kostengünstig und vollständig ohne Tierversuche getestet und überwacht werden. Der vierte Platz geht an CaRO aus Weilburg. Das Team entwickelt die erste auf Rezept verordnete App für Patientinnen und Patienten mit Parodontitis. Zwischen den Praxisterminen unterstützt sie die Betroffenen im Alltag mit personalisierter Anleitung, Erinnerungen und fundiertem Wissen direkt auf dem Smartphone. MEDIRION aus Duisburg belegt Platz fünf und nutzt Sensorsysteme und Deep Learning-Methoden zur Früherkennung von rheumatoider Arthritis. Das Ziel: Die Wartezeit von Rheumapatienten von aktuell 9 Monaten auf eine zehnminütige Entscheidung verkürzen und somit die Behandlung der Patienten vor Chronifizierung der Krankheit zu ermöglichen. Voltalyon gewinnt den Science4Life Energy Award Der Science4Life Energy Award zeichnet die beste Einreichung aus der Energiebranche aus und geht an Voltalyon. Das Team aus Hamburg löst ein Problem, das in jedem Logistikdepot in Deutschland offen sichtbar ist: Elektrofahrzeuge stehen ungeladen, weil niemand daran gedacht hat, sie einzustecken, der Transporter nicht präzise an der vorgesehenen Ladestation positioniert wurde oder schlicht nicht genug Kabel vorhanden waren. Da Nutzfahrzeugflotten im Zuge der EU-Mandate elektrifiziert werden, entwickelt sich dieser Koordinationsaufwand zu einem der größten versteckten Kostenfaktoren in der Logistik – geschätzt auf 350 Millionen Euro pro Jahr alleine in Deutschland. Voltalyon setzt drahtlose Infrastruktur ein, bei der jedes Elektrofahrzeug in Reichweite geladen wird, sobald es parkt.

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Das ist die Businessplanphase von Science4Life

18.03.2026

Aus Ideen entstehen Unternehmen – bei unserem Science4Life Venture Cup und Science4Life Energy Award unterstützen wir Gründer dabei, ihre Geschäftsidee zu realisieren. Gründer aus den Bereichen Life Sciences, Chemie und Energie haben noch bis zum 13. April 2026 die Chance, ihre Businesspläne in Form von Read-Decks online einzureichen. So profitieren Teilnehmer von einer Teilnahme bei Science4Life Das Besondere am Science4Life Businessplan-Wettbewerb: Unser Netzwerk. Erfahrene Branchen-Experten, Rechtsanwälte, Marketing-Profis sowie Business Angels und Investoren arbeiten seit Jahrzehnten mit uns zusammen, um Gründer zu fördern. In der Businessplanphase können sich die Gewinner auf Preisgelder in Höhe von insgesamt mehr als 60.000 Euro freuen. Der Businessplan-Wettbewerb besteht aus drei Phasen: Ideenphase, Konzeptphase und Businessplanphase. Während den Bewerbungsphasen profitieren Start-ups außerdem von Online-Seminaren unserer Experten. Heute erklären wir im Detail, wie die Businessplanphase abläuft. Das Read-Deck als Grundstein der Unternehmensgründung Ziel der dritten und letzten Phase des Businessplan-Wettbewerbs ist es, Gründer bei der Ausarbeitung eines fundierten Businessplans in Form eines Read-Decks zu unterstützen. Denn das Read-Deck ist das Dokument, das wegweisend für die Zukunft eines Start-ups ist. Egal ob bei der Suche nach Business Angels, Venture-Capital-Gebern oder Geschäftspartnern – immer mehr Akteure bewerten das Potential anhand eines Read-Deck statt des klassischen Businessplans in schriftlicher Form. Deshalb müssen die Unterlagen auch die unterschiedlichen Informationsbedürfnisse der Stakeholder erfüllen. Aber nicht nur während der Gründung sind Businessplan und Read-Deck essentiell, auch als Steuerungs- und Kontrollinstrument übernehmen sie eine wichtige Funktion: Die definierten Unternehmensziele und Planungen dienen nämlich auch dazu, das große Ganze im Blick zu behalten, auf die gesetzten Meilensteine hinzuarbeiten und sich zu fokussieren. Die Bewerbung zur Businessplanphase Der Einstieg in den Science4Life Venture Cup und den Science4Life Energy Award ist jederzeit möglich. Für die Businessplanphase kann man sich also auch bewerben, wenn man an den vorherigen beiden Wettbewerbsrunden nicht teilgenommen hat. Die Teilnahme am Wettbewerb ist simpel: Die Einreichung des Businessplans findet online über die Science4Life-Webseite statt. Die Teilnehmer müssen sich registrieren, ihren Businessplan in Form eines Read-Decks über das Science4Life-Portal hochladen und erhalten dann eine Teilnahmebestätigung. Science4Life hat über die letzten 28 Jahre ein Expertennetzwerk mit über 300 Partnern aus den jeweiligen Fachbereichen und Branchen sowie aus Rechts- und Patentanwälten, Marketing- und Finanzprofis, Business Angels, Investoren und vielen weiteren Experten aufgebaut. Einige von ihnen bewerten auch die eingereichten Read-Decks: Jedes Gründerteam erhält eine individuelle, schriftliche Einschätzung der Stärken und Schwächen des Read-Decks und damit auch zum Gründungsvorhaben. Die Start-ups haben so die Möglichkeit, das Feedback in Ruhe einzuarbeiten und ihre Geschäftsidee weiterzuentwickeln. Die Bewertungen werden von Gutachtern aus verschiedenen Fachrichtungen, wie beispielsweise Forschung, Marketing, Unternehmensberatung oder Patentrecht, abgegeben. Die unterschiedlichen Blickwinkel geben den Teilnehmern ein umfassendes Feedback in allen wichtigen Bereichen. So profitieren die Gewinnerteams von der Teilnahme an der Businessplanphase Neben den Bewertungen, die alle Gründerteams bei der Weiterentwicklung ihrer Geschäftsidee unterstützen, erhalten die fünf besten Teams des Venture Cup zusätzlich die Möglichkeit, an den Academy-Days, einem mehrtägigen Workshop, teilzunehmen. Dabei haben sie die Gelegenheit sich intensiv mit verschiedenen hochkarätigen Experten aus Wissenschaft, Industrie und Finanzwelt auszutauschen. Mit den Branchen-Experten werden die Stärken und Schwächen des Geschäftsmodells und des Read-Decks diskutiert, mit Kommunikationsfachleuten wird der dazugehörigen Präsentation der letzte Feinschliff verpasst. Denn die besten fünf Teams des Venture Cup präsentieren ihre Geschäftsideen vor der Science4Life-Experten-Jury.  Diese legt anschließend die endgültige Reihenfolge der Plätze fest. Preisgelder für die besten fünf Start-ups des Venture Cup  runden den Gewinn ab.  Das Preisgled für den 1. Platz im Venture Cup liegt bei 25.000 Euro. Das Gewinnerteam des Energy Award erwarten 5.000 Euro. Weitere Informationen zur Businessplanphase und für die Erstellung eines Read-Decks Hilfestellung zum Businessplan bekommen Start-ups schon vor der Einreichung des Businessplans: Das Science4Life-Handbuch gibt detaillierte Infos, wie ein Businessplan in Form eines Read-Decks aufgebaut und wie die Inhalte aufbereitet sein sollten.

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